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RICHARD LANGTHALER


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vita

Geboren 1942 in Kirchberg/Wechsel, Realgymnasium in Strebersdorf.
Theologiestudium in Wien und Innsbruck, Sozialwissenschaften in Löwen, Belgien und Soziologie in Graz. 
Ab 1968 Einsätze im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit im Kongo und in Burkina Faso, z. T. mit Familie,
später Kurzeinsätze und Reisen in Afrika, Asien, Karibik. 
Ab 1975 in entwicklungspolitischen Institutionen in Wien tätig.
Lehrbeauftragter für „afrikanische Fragen“ am Institut für Politikwissenschaften in Wien.


mailto: richard.langthaler



 

Bildnerische Tätigkeit:

Noch im Gymnasium Schnitzversuche und kleinere Tonarbeiten (Großvater war Töpfer).
Ab 1960 Holzschnitte und Holzskulpturen, die vor allem soziale Realitäten, menschliche Beziehungen, Politik, Partnerschaft und Familienleben widerspiegeln, daneben auch Landschaften und ästhetische Impressionen.

Vorbilder waren Werner Berg, Ernst Barlach, Auguste Rodin und Fritz Wotruba.
Neben Holz- und Steinarbeiten auch Zeichnungen und Coverdesigns für Bücher und Hörbücher sowie Buchillustrationen
(digitale Ausschnitte aus Holzdrucken). Mehrere Workshops (Skulpturen und Holzschnitte)

 

text

Schon als Kind habe ich gerne „herumgeschnitzt“ – die Gestaltung einer Plastik aus Ton, Holz, Stein
(und der Holzschnitt ist eine zweidimensionale Plastik) ist ein schöpferischer Akt.

Über Richard Langthaler:

„... Die Holzschnitte von Richard Langthaler sind auf ihre Weise ebenso lakonisch und ausdrucksstark wie die Texte, denen sie gegenüberstehen.
Hier wird nicht erklärt und opulent ausgebreitet. Sparsam sind die Striche gesetzt, klar und einfach die geometrischen Formen, lebhaft wechseln Licht und Schatten.
Ob Landschaft, Städtebild oder menschliche Figur, der Gegenstand der Darstellung erschließt sich nicht auf den ersten Blick, das verleiht der Begegnung von Wort und Bild besondere Spannung. 

(Dr. Susanne Ayoub aus Vorwort zu: „wer in aller welt weiß“ mit Holzschnitten von R. Langthaler, Edition Roesner, 2008)

„… Eine der Skulpturen [„gut behütet“] hat gleich auf Anhieb meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen: zwei Stierhörnern gleich und dennoch schützend und bewahrend sehe ich da eine kleine Skulptur, die mich spontan an zwei hethitische Hieroglyphen erinnert … das mondförmige Himmelszeichen und die beiden Stierhörner des Wettergottes und Herrn des Himmels. Wie die Bitte, etwas Kostbares zuzuteilen, das man bereit ist, dann mit allen Mitteln zu bewahren. „Stein, Ton und Holz“, so lese ich noch in der Einführung, „erlauben einen sinnlichen Kontakt zwischen Material und vermittelnden Händen herzustellen.“ Nun, der erste, dem das nach der klassischen griechischen Mythologie gelang, war Daidalos [„kunstvoll arbeiten“], zu einer Zeit, in der Architektur und Bildhauerei als Einheit gesehen wurde … Dies war einiges zum … Werk des Daidalos im Altertum bis heute, dem Abenteuer im Kontakt mit Material aller Art mit „vermittelnden Händen“ zur Impression hier und jetzt.
(Dr. Hans-Jörg Liebscher, Rede zur Vernissage im KOKO, 2013)

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ausstellungen, projekte
 

2017
Ausstellungsbeteiligung WASSERWELTEN  6. - 24. Juni anlässlich des 20-Jahr-Jubiläums des Kunstraums in den Ringstrassen Galerien.
der Kunstraum in den Ringstrassen Galerien Kärntnerring 11-13, 1010 Wien Einladung als PDF 
https://issuu.com/mvmfm/docs/mvm_km1702_web S. 23

20. Jänner-17. Februar Ausstellung "Illusion - Desillusion" Holzschnitte und Skulpturen
bei bilder.worte.töne ART.WALLENSTEINPLATZ Wallensteinplatz 5, 1200 Wien
Meet the Artist/Künstlergespräch am Freitag, 10. Februar
Werkliste als PDF

2016 
16. September - 12. November Teilnahme mit 3 Werken an der Gruppenausstellung GRENZEN_ZIEHEN Werkschau 3_3
Künstlergespräch und Holzschnitt-Workshop am Dienstag, 11. Oktober 


bisher
In Wien:
2010 Tiempo Nuevo 
2011 Grün-Raum  
2013 und 2016 Galerie KOKO
Gemeinschaftsaustellungen in Löwen (Belgien) und Wien

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werke

werkübersicht BILDER           werkübersicht SKULPTUREN  

Bildnerische Konzeption:
Ton, Holz oder Stein erlauben – jedes nach seiner Art – einen unmittelbaren sinnlichen Kontakt der bearbeitenden Hände zur Realisierung der künstlerischen Idee. 
Die (Bleistift)Skizze ist das Festhalten einer Augenblicksimpression – und wird manchmal erst Jahre später (heute evtl. auch mit Hilfe des PCs) weiterbearbeitet; das Tonmodell, bzw. die Drahtplastik, ist eigentlich eine dreidimensionale Skizze; der Holzschnitt evtl. eine Zwischenstufe, die Holz- oder Steinplastik das Endziel – als dauerhaftes Unikat.
Der Holzschnitt ist ein Mittelding zwischen flächigem Bild (Zeichnung, Malerei) und dreidimensionaler Plastik. Die Holzschnitttechnik führt zu einem relativ schnell anzufertigenden Produkt mit klarer Strichführung; der Holzschnitt ist durch den Druck/Abzug auch leicht reproduzierbar – allerdings nicht in hohen Auflagen.

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aktuell

2017
5. - 10. September Ausstellungsbeteiligung "Wasser Elixier des Lebens" Wasserturm Favoriten
Windtenstraße 1100 Wien Einladung als PDF Vernissage Dienstag, 5. September, 19 Uhr

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