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HILDE LANGTHALER


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vita

Geboren in Graz, lebt in Wien. Verheiratet mit dem Künstler Richard LANGTHALER.
Medizinstudium, Gaststudium an der Filmakademie Wien, arbeitete einige Jahre in Afrika.
Aktiv in der Frauenbewegung, der Friedens-, Ökologie- und Dritte Welt-Bewegung.
Theaterstücke, auch als Bücher erschienen, Fernsehfilm im ORF, mehrere Prosabände.

Vorstandsmitglied des Österreichischen Schriftsteller/innenverbandes und bis
1999 der Österreichischen Dramatikerinnen Dramatiker Vereinigung.
Mitglied der Grazer Autorinnen Autoren Versammlung, des Literaturkreises Podium und der IG Autorinnen Autoren.

galeriestudio38.at/hilde.langthaler    hilde.langthaler

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text

Hilde Langthaler, längst bekannt als höchst profilierte Verfasserin von Kurzgeschichten, wird dem Anspruch, den dieses Genre stellt, mehr als gerecht: So unterschiedlich die Themen sind – etwa alt zu werden, fremd zu sein oder sich aufzulehnen – so meisterinnenhaft ist durchgehend der Ton.

Die knappe Form bedeutet nicht Verkürzung, im Gegenteil: Wenn sie auf wenigen Seiten etwa das Schicksal eines Migranten aufgreift, die alltägliche Versagensangst oder innere Stimmen, die anderes sagen als man möchte, so umreißen diese vergleichsweise wenigen, wohlgewählten Sätze ein Thema genauer, schärfer und plastischer als so manch langatmiger Roman. Behaglichkeit kann hier nicht versprochen werden – sehr wohl aber Wegwarten des Verstehens und vielleicht durchaus ein Ariadnefa-den durch eine unübersichtliche Gegenwart.
Rückentext. Im Gegenlicht
 

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aktuell

2018

Dienstag, 16. Oktober, 19 Uhr Lesung bei Jour fixe am 16. im 16. Club International 1160 Wien
 

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bibliografie

bisher:

2018

Pfingstsonntag, 20. Mai Lesung bei bilder.worte.töne ART.Wallensteinplatz 1200 Wien
6. April Lesung bei der Vernissage von Richard Langthaler
Kunstraum Ewigkeitsgasse, Thelemangasse 6, 1170 Wien
30. Jänner Radio Orange, Literarisches Cafe, http://o94.at/radio/sendung/literarisches-cafe/1477480/

Bücher:

„Nur keine Tochter ...“, Milena-Verlag (Wr. Frauenverlag), Neuaufl. Wien 1992

„Numai o fiica, nu” (Nur keine Tochter...), Editura Excelsior, Timisoara 1994

„Gras dein Gesicht“, (Bilder von Regina Alfery), Triton, Wien 1998

„Ungeschichten“, Ohrbuchverlag, Wien 2001, Neuaufl. Wien 2007

„Golem Now“, Stück, Triton, 2000; Neuaufl. Uhudla, Wien 2005

„Zeitenrisse“, Mitautoren : Bodo Hell und Michael Guttenbrunner;
Österreichisches Literaturforum, Weißenkirchen 2006

„wer in aller welt weiß“. Ungereimtheiten. Skizzen und Notizen.
Edition Roesner, Maria Enzersdorf 2008

„p-attacke“ Kurzgeschichten. Edition Roesner, Mödling 2010.


Theater:

„Nur keine Tochter...“
    UA: 1983 im damaligen AV-Theater in der Phonothek, Wien
1991 Bukarest, Deutsches Staatstheater Temesvar ( DST) ,
1992 Gastspiele in Polen,(DST)
1994 Gastspiele in Bratislava sowie in verschiedenen ungarischen Städten,(DST)

„Golem Now“
UA: 1998 Ensemble-Theater am Petersplatz, Wien
2000 little stage, Wien

“Golem Now” Performance
 2007 Festung Hohensalzburg (G. Steinkogler-Wurzinger)


Fernsehen:

„Mit beiden Beinen fest in den Wolken“, Fernsehfilm mit Susanne Zanke,  Bibiane Zeller, Helly Servi, ORF
„Nur keine Tochter“, Ausstrahlung einer Aufführung des Dt. Staatsth.


Tonträger:

„Satellitenstadt“, Kurzgeschichten, Audiobuch, 50 min., Ohrbuchverlag, Wien
Schizo“ in: ´Der Wahnsinn, eine Form des Protests?´, Audiobuch, Ohrbuchverlag Wien.


Rundfunk ( Auswahl)

„Nur keine Tochter“,
„Heimweg“,
„gras dein gesicht“,
„Der helle Fleck“,  
„Ein großer Tag“,
„Mütter, Töchter und andere Verwandte“,
„wer in aller welt weiß...“
„von Töchtern, Ungeschichten und Ungereimtheiten“
"Alltag,Selbstverständlichkeit und Tabu",
"Hilde Langthaler im Literaturhaus 2016: Nur keine Tochter",
"Textfragmente aus zwei Jahrzehnten", ...


Beiträge in Anthologien u.a.:

"Der Eilbrief" in: 'Im Beunruhigenden', Edition ROF, Zürich 1980.
"Warten auf Eva" und "Die Zerrissene Zeitung", in: 'Unbeschreiblich weiblich', Rowohlt, Reinbeck 1981.
"Honig" in: 'Aufschreiben', Milena-Verlag (WOV), Wien 1981.
„Schocks“ in: badische landes bühne 81/82; Bruchsal.
"Heimweg" in: 'Arbeite Frau die Freude kommt von selbst', Milena-Verlag (WOV), Wien 1982.
"Tagebuchblatt" in: 'Frauen erfahren Frauen', Edition ROF, Zürich 1983.
"Heimweg" in: 'Beschädigte Bilder', Europa Verlag, Wien-München-Zürich,1985.
"Ein Mann als solcher ..." in: 'Häm und Tücke', Milena-Verlag (WOV), Wien 1989.
"Im Morgengrauen" in: 'Renntag im Irrgarten', Labyrinthverlag , Berlin 1989.
"Honig" in: 'Mir Wibar Mitanand', Milena-Verlag (WOV), Wien 1990.
"Honig" in: Essener Literatur Flugblätter 1993
"Ein Mann als solcher" in: 'Wie ist es am Rhein so schön - Meistersatiren aus     Deutschland, Österreich und der Schweiz`, Scriptum Verlag, Rothenburg 1993.
„Ein jemand am Fenster“: Steirische Werkstatt, Literatur der Arbeitswelt, Graz 1998.
„Beliebigkeit“ in: ´Vom Wort zum Buch` Lyrik-Anthologie des Österreichischen     Schriftstellerverbandes, Edition Doppelpunkt, Wien 1998.
„Höhere Mathematik“ in ´Gedankenbrücken` Prosa-Anthologie des Österreichischen     Schriftstellerverbandes, Edition Doppelpunkt, Wien 2000.
„verwirrspiel der striche“ in: Frankfurter Bibliothek. Jahrbuch für das neue Gedicht. Gedicht und Gesellschaft. Hrsgg. von Tanja Locher, Goethe-Gesellschaft Frankfurt,  Frankfurt 2001.
„Schizo“ und „Honig“  in „Der Wahnsinn eine Form des Protests?“ (Ein Symposium der GAV     im Literaturhaus Wien) Hrsg Grazer Autorenversammlung, Ernst Kostal 2002.
„Es wird einem – sprich: einer - so schwer wie möglich gemacht“ in: Anita C. Schaub. FrauenSchreiben, Edition Roesner, Maria Enzersdorf 2004.
„pax elektronica“ in: Kaleiskop. Texte von Mitgliedern des Österreichischen Schriftstellerverbandes aus den Jahren 1945-2005. Edition Atelier, Wien 2005.
„Schinkenfleckerln“ in: ´Fest Essen`, Rezepte von Autorinnen. Milena Verlag, Wien 2005
„doch jetzt“ in: Frankfurter Bibliothek. Jahrbuch für das neue Gedicht.
Gedicht und Gesellschaft 2007. Das Unverzichtbare. Hrsgg. von Julius Graf von Hirschsprung. Brentano- Gesellschaft. Frankfurt/M 2006. Seite 822.
 „jemand“ in: Tarantel, Zeitschrift für Kultur von unten. Juli 2007.
„tourismus“ in: podium Nr. 143: Antworten, Wien, März 2008.
„höhere mathematik“ in: tarantel Nr. 10/2008, Wien.
„Schinkenfleckerln“, Kronenzeitung, 4.6.2009; aus: ´Fest Essen`, Rezepte von Autorinnen. Milena Verlag, Wien 2005
„Schinkenfleckerln“ in: ´Wir retten ein System‘, Globus Verlag. Wien 2009
„Der AN RUF“ in: Kiwitt Tobias, Klan Ulrich (Hrsg.):  `Wer die Wahrheit spricht,…muss immer ein gesatteltes Pferd bereithalten.`  Ein Menschenrechte-Lesebuch,
Nachwort: Günther Wallraff. Edition Roesner. Mödling 2010
„rhapsodie in blue“ und „jemand“ aus: „wer in aller welt weiß“ in Tarantel, 12/2010  
„Schinkenfleckerln“ aus: „p-attacke – Kurzgeschichten, Edition Roesner, Mödling 2010, in: Tarantel, 3-4/2011
„wir kommen“ in: podium Nr 193/194, `unsterblich`, Wien 2012
„Kreuzritter Breivig, MigrantInnen und der postkoloniale Feminismus“. in: `Frauen lesen, Frauen texten`.  Globus Verlag, Wien 2012
„novemberland oder melanchose“ in: Literarisches Österreich; Themenheft „Land“, 2012  
„Persönliche Erinnerungen an die Anfänge des Wiener Frauenverlags“ in: Käthe Kratz, Lisbeth N. Trallori (Hrsg.):
`Liebe, Macht und Abenteuer. Zur Geschichte der Neuen Frauenbewegung in Wien`. Promedia, Wien 2013
„schinkenfleckerln“ in: Gerald Grassl (Hrsg.)`: `Zwei Dörfer werden ein Bezirk. Sagen & Geschichten zur Geschichte Simmerings II (1893-1933), edition tarantel, Wien 2013
„es regnet“ in: Aus der Zeit gefallen, ÖSV 2013
„es produzieren immer mehr …“ und „an einem tag im jannuar“ in: „Ausverkauf“, Globus Verlag Wien, 2014
„trifft ins schwarze…“ aus: HAB DEN DER DIE DAS. Der Königin der Poesie. Friederike Mayröcker zum 90. Geburtstag. Hrsg. Erika Kronabitter. Edition Art Science, St. Wolfgang, 2014
„Ein Mitglied der ersten Stunde. Theodor Sapper.“ Literarisches Österreich,     Jubiläumsausgabe 70 Jahre ÖSV: Erbe und Auftrag, 2016.

Wissenschaftliche Arbeiten über das Werk Hilde Langthalers:

Wiendieck, Kara: „Und wenn hinter den Grenzen der Ordnung Ungeheuer lauern?“ Eine Motivgeschichte des Golems in der deutschen Literatur nach 1975. Magisterarbeit an der Universität zu Köln, 2003.

Boglarka-Enikö, Sebesi: Manifestationsformen der Mystik in der deutschen Literatur zwischen Romantik und Moderne. Das Beispiel GOLEM. Diplomarbeit an der Universität Timisoara, 2000.

 

 

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