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WOLFGANG MÜLLER


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vita

 Geboren 1963 in Salzburg. Verheiratet, Vater von drei Töchtern.

Doktor der Theologie (Dissertation über Friedrich Heer). Tätig als 

Projektentwickler für die Erzdiözese Salzburg.
Kreativ tätig als Publizist, Kabarettist.
Bildnerischer Autodidakt.

www.mywolfgang.at         mailto: wolfgang.f.müller


 

text

Schon als Kind faszinierte mich die Anfertigung von Landkarten imaginärer Welten.
Daraus 
verselbständigte sich die ornamentale Darstellung von Paradiesgärten und Palästen, „wo der König wohnt“.
Mit dem Erwachsenwerden habe ich das 
vergessen. Später begegnete ich dem Mandala, dem Zueinander von Kreis
und 
Quadrat als dem „Allbild“ von Himmel und Erde.

Künstlerische Entwicklung 

Später begegnete er dem Mandala, dem Zueinander von Kreis und Quadrat als dem „Allbild“ von Himmel und Erde. Diese „Mandalas“ sind ihm dann mehrfach explodiert, wurden polyzentrische, chaotische Momentaufnahmen dynamischer Prozesse, innen, außen und haben doch ihre Grundbezugsform gefunden. Ab dem Jahr 2000 entstand eine umfangreiche Serie von Mandala-Zeichnungen (Tinte auf Papier, schwarz-weiß, 21x21 cm). Es entwickelte sich eine völlig eigenständige Bildsprache. Zu rein assoziativen Formen kamen gegenständliche Elemente – vor allem Elemente von Gesichtern. Daneben können geschriebene Worte, Namen, Sätze als Ausgangspunkte dienen, sodass auch verborgene Kalligrafien entstehen können. Aus den allumfassenden Bildern des Zueinanders von Himmel und Erde wurden gewissermaßen ausschnitthafte Momentaufnahmen einer Wirklichkeit hinter der Wirklichkeit. Darüber hinaus wuchert das Gekritzel immer und überall weiter auf allen Schreibblöcken und Tagesordnungen, wie das Wachstum ungebetener Pflanzen in den Ritzen wohlgestalteter Flächen. 2013 entwickelte sich die Idee des Zerkratzens von lackierten Flächen, der Störung vordergründiger Ordnungen bzw. der polierten Oberfläche als der Vollendung des Wohlstandsmaterialismus. Daraus entstanden die EIKONOGRAMME - Arbeiten auf Glas. Sie bleiben formal dem Quadrat verpflichtet. „Erlaubt“ sind lediglich weiß, schwarz und rot.
Deep light – Bilder aus dem Zwischenraum
Die EIKONOGRAMME sind aus dem Zueinander von weißem Lack und Transparenz aufgebaut. Abhängig von Licht und Beleuchtung entstehen verschiedene Effekte, die das Weiß plötzlich als dunkle Fläche erscheinen lassen und schmalsten Ritzungen überraschende Weite geben. Auch die Benennung des Leitmotivs der Glasarbeiten als „deep light“ verweist ein Zueinander des Gegensätzlichen, ein Motiv, das Müller seit seiner Doktorarbeit über den österreichischen Publizisten Friedrich Heer beständig begleitet.  Die These lautet dort: Die eine Wirklichkeit ist der Prozess der Kommunikation der Gegensätze. Licht und Schatten, Oberfläche und Tiefe treten in Spannung. Verschiedenste Formen und Bewegungen treffen aufeinander, gehen ineinander über. Zufälligkeit einer energetischen Momentaufnahme und tiefe Struktur der Wirklichkeit begegnen sich.

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ausstellungen, beteiligungen

2017
POLARITÄT 1_3 Gruppenausstellung Club International 16. Februar – 18. März
KÜNSTLERGESPRÄCH im Rahmen der AUSSTELLUNG am 7. März

2015
Teilnahme an der Sammelausstellung „Kunst Salon Salzburg“ im Gusswerk Salzburg.

2013
Veröffentlichung einer Zeichnung in: Mariazellerland GmbH, Mariazeller Pilgerbuch.

2012
Ausstellung von Arbeiten auf Papier in einem Salzburger Innenstadtlokal.
Veröffentlichung einer Zeichnung in: Fink, Renate u. a., Vertrauen, Buchen-Verlag.

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werke

Beschreibungen einzelner Werke

Eikonografie "als neue Menschen leben" (rom 6:04) 
Tinte auf Papier 50x50 cm Salzburg, März 2017

Dreizueins (trinity)

Eikonogramm weißer Sprühlack auf gerahmtem Normalglas geritzt, 50x50 cm
Ausgehend vom keltischen Triquetra-Knoten beschäftigt sich das Bild mit der christlichenGottesbeschreibung als Dreifaltigkeit,
die grundlegend ist für das Verständnis der 
Welt als einheitliches und gleichzeitig vielfältig-gegensätzliches Werk.

Zweizueins (heart)

Eikonogramm (Format independent), weißer Sprühlack auf Sicherheitsglas 25x25 cm
Das Bild geht aus von der Beschäftigung mit dem Thema Herz. Die Grundgestalt wird dabei von zwei Hemisphären gebildet,
die in ihrer gegensätzlichen Aktivität 
den Grundrhythmus des Lebendigen hervorbringen. Zwischen ihnen entsteht ein mandorlaförmiger Raum.

Aufstehen (uprise)  
Eikonogramm, weißer Sprühlack auf Sicherheitsglas (6 mm), geritzt, LED Panel 70x70 cm, Das Bild zeigt einen Knienden von der Rückseite,
den Kopf nach hinten gewendet, um das Aufstehen ringend. Den Körper bildet eigentlich ein großer Riss, in welchem gegensätzliche Kräfte wirken.

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aktuell

in vorbereitung




 


PRESSE
 


  

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