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Walter Csuvala  WERKE


vita  I  text  I NEUSpirit SchuhmeierSICHTWEXL  I  TierICH  I  MENSCHEN.bilder  I 


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Die „Arbeitsblätter“ von Walter Csuvala sind persönliche Momentaufnahmen
aus der Unmittelbarkeit seines künstlerisch-kreativen Schaffens, festgehalten auf Papier.
Spiralisierte Skizzenblöcke/Logbücher mit täglichen Zeichnungen und Texten
verweisen assoziativ auf die Auseinandersetzung mit Gedanken, Gefühlen und Erinnerungen

 Werke
Inkprints überarbeitet auf Bütten 2013 50x70 cm

Mischtechniken, Acrylbilder, teilweise mit Öl verschiedene Formate

Die Linien, die Pinselspuren und Flecken, aus denen die Bilder bestehen, legen meist eine gegenständliche Benennung aus der Erinnerung an etwas Gesehenes nahe. Manchmal bleiben sie auch „autonom“ und sind nur durch ihre Positionierung irgendwie gegenständlich zu deuten oder kompositorisch begründet. 

Mit den Benennungen schmuggelt sich auch die Sprache ins Geschehen ein und führt uns auf die Fährte von Sinngebung und Sinnfreiheit.

Es sind Fragmente aus der erinnerten Welt, mehrdeutig und offen für neue, vorläufige Sinngebungen. Oder aber sie geben den Blick frei auf etwas, das gegenwärtig und zukünftig zugleich ist, wie im Traum - U-topisch und außerhalb jener Zeitreihe, die unsere Gewohnheiten bestimmt.

So sind wir eingeladen, mit unserer Phantasie einzusteigen und unsere eigenen Geschichten lebendig zu machen - und im Dialog mit den Bildern diese Geschichten für einige Augenblicke ins Jetzt zu heben.

Das wäre dann eine der vielen Möglichkeiten jener Zauberei, die uns die Malerei bieten kann.

Spirit Schuhmeier - Arbeitsleben Ottakring

Walter Csuvala richtet mit „spirit.schuhmeier“ den Blick auf das Denkmal Franz Schuhmeiers auf dem Ottakringer Friedhof, der, so sein Statement „mit einer offenen Geste dasteht als wollte er alle einladen, die Schrift zu lesen, die er in der rechten Hand hält. Ein Impuls, einfach zum Nachdenken als Inspiration von Krisenzeit zu Krisenzeit.“

 

 

SICHTWEXL

Die „Arbeitsblätter“ stehen als persönliche Momentaufnahmen aus der Unmittelbarkeit seines künstlerisch-kreativen Schaffens, festgehalten auf
Papier. Spiralisierte Skizzenblöcke/Logbücher mit täglichen Zeichnungen und digitalen Fotografiken und Texten verweisen assoziativ auf die Auseinandersetzung mit Gedanken, Gefühlen, Reflexionen im Umfeld seines Wohnbezirkes Ottakring. In diesem hat sich ebenfalls ein Wandel vollzogen - vom Zentrum der Arbeiterbewegung Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts mit vielen kleinen Handwerks- und einigen größeren Industriebetrieben  - hin zu einem Wohnbezirk, wo Migration, Multikulturalität, zahlreiche Kunst- und Kulturinitiativen und eine zunehmende Gentrifizierung rund um den Brunnenmarkt das Bild im 21. Jahrhundert bestimmen.

TierICH

MENSCHEN.bilder

Eine Serie von karikaturähnlichen Köpfen als kleinformatige Tusch- und Bleistiftzeichnungen, gewissermaßen „Arbeitsskizzen“, die mit reduziertem Strich viele Leerräume zur eigenen Reflexion  und Assoziation offen halten.

freiheit.gleichheit.menschlichkeit 2009

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Walter Csuvala nähert sich hier dem Thema mit den Mitteln der bildenden Kunst und der Sprache in einer assoziativen Folge von Bildern, Videoanimation, Worten und Zitaten. Dabei steht das „Für-etws-Sein“ im Vordergrund:
für Freiheit, für Gleichheit und für Menschlichkeit einzutreten als Ausdruck des friedlichen Zusammenlebens von Menschen über alle Unterschiede hinweg. Nahezu täglich werden wir mit rassistischen, faschistischen bzw. faschistoiden Provokationen konfrontiert. Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Faschismus sind keine „Dummenjungenstreiche“, sondern Ausdruck von Menschenverachtung und einer gesellschaftlichen Fehlentwicklung.

Der Refrain „Menschen, Menschen, san ma alle“ (aus dem von Helmut Qualtinger und André Heller interpretierten Wienerlied von Carl Lorens), der hier als Ausstellungstitel gewählt wurde, steht für „Gleichheit trotz aller Unterschiede“. „Freiheit, Gleichheit, Menschlichkeit“ lautet die Devise. In dieser Arbeit wird auf Provokation verzichtet. Es geht vielmehr darum, das Thema zu „entkrampfen“, den „erhobenen Zeigefinger“ wegzulassen und der Ernsthaftigkeit auch eine humorvolle, heitere Seite abzugewinnen.

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