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GRENZEN_ÜBERSCHREITEN ... in Bewegung sein 
(die Ausstellungsreihe 2016 im OFFSPACE C.I. Payergasse 14, 1160 Wien)


I text zur ausstellungsreihe I
 I GRENZEN_ZIEHEN I  Erstmals ist zu allen drei Ausstellungen ein Katalog erschienen!
 die.events I die.künstler & die.werke I presseinformation I

I GRENZ_BEWEGUNGEN I
I GRENZ_GÄNGE I

text zur ausstellungsreihe

Ausgangsbasis für das Ausstellungskonzept sind der permanente Wandel und die Veränderungsprozesse, denen wir in unserer schnelllebigen Gegenwart ausgesetzt sind. Das Überschreiten von physischen oder psychischen Grenzen, sei es durch Flucht, sei es durch Höchstleistungen auf verschiedenen Gebieten, spielt ebenfalls eine Rolle. Das Thema „Bewegung“ manifestiert sich dabei sowohl in den Inhalten der gezeigten Kunstwerke als auch in ihrer vielfältigen technischen Umsetzung.

GRENZEN_ZIEHEN WERKSCHAU 3_3

Rosemarie BOLZER
Helga BRUNNHUMER 
Walter CSUVALA 
Richard LANGTHALER
Helga Anna PUCHNER
Heinz PULLETZ
Hossam SHALABI
Christoph UIBERACKER

 


























 

die.events
Eröffnung  und Katalogpräsentation war am Freitag, 16. September 2016
Eventfotos und Ausstellungsansicht auf fb
Ausstellungsfinale/Bilderwechselfest am Samstag, 12. November



KATALOG EUR 6.- inklusive Porto EUR 7.-
BESTELLBAR via office@galeriestudio38.at


KÜNSTLERGESPRÄCHE:
Helga Anna PUCHNER & Christoph UIBERACKER (Chris Ui)
am Montag, 7. November

Helga BRUNNHUMERRosemarie BOLZER und Heinz PULLETZ
am Mittwoch, 26. Oktober

Richard LANGTHALER Dienstag, 11. Oktober 


Der Künstler hielt einen Holzschnitt-Workshop ab.

Walter CSUVALA Freitag, 7. Oktober 

 

die.künstler & die.werke 

  

 

Rosemarie BOLZER www.galeriestudio38.at/ROSEMARIE

IN DER WELLE Acryl auf Leinen 75x58 cm 
Mit dem Werk möchte Rosemarie Bolzer aufzeigen, dass es bei jedem Sport Grenzen gibt und dass man seine Grenzen kennen sollte.

Geboren in Kathreinfeld, Banat (Serbien), lebt in Wien. Nach der Berufstätigkeit Studium der Geschichte und Kunstgeschichte - Titel Magistra. Seit 1995 intensive Weiterentwicklung der Malerei in Volkshochschulen, in der Künstlerischen Volkshochschule in Wien sowie Teilnahme an diversen Sommerakademien. Unterricht bei: Lydia Jackson, Gerhard Almbauer, Robert Suess, Christine Buchner, Ingrid Schuster, Lydia Leydolf, Karl Schnetzinger, René Herar, Haider Al-Zubaidi, Udo Hohenberger u. a. Ausstellungen national und international. Mitglied der Berufsvereinigung bildender Künstler Österreichs und bei ::kunst-projekte::.


Helga BRUNNHUMER www.kulturvernetzung.at/de/helga-brunnhumer

Jedes Bild ist für sie eine Auseinandersetzung mit Farbe, Pinsel und Leinwand. Eine Auseinandersetzung mit dem Leben, ihrer Umwelt, den Freunden und der Familie. Mit Hilfe der Malerei werden Emotionen dargestellt, die eigene Seele neu entdeckt. Bei den Betrachtern sollen Emotionen geweckt und ihre Bilder neu entdeckt werden. 

Beinahe täglich müssen wir uns dem Leben neu stellen, erhalten neue Aufgaben.

Vor uns eine Türe, die wir öffnen möchten, hinter uns eine Türe, die wir möglicherweise
schließen sollten, damit wir das „Neue“ annehmen können.

Vor uns breitet sich eine noch „unberührte“ Landschaft aus. Womit wollen wir diese
Landschaft  füllen? 

Können wir das Neue annehmen oder können wir nicht loslassen und stopfen wiederum
unser altes Leben in diese neue Landschaft.

Wir werden täglich damit konfrontiert, was wollen und müssen wir loslassen, was bringt
uns weiter, wer kann uns dabei helfen? Vor allem, wo sind hier meine persönlichen Grenzen?

Einlassen auf das Leben, Veränderungen zulassen, unbekannte Landschaften neu gestalten.
Eine  spannende Auseinandersetzung mit mir und meinem Leben, aber auch mit meiner
Umgebung.  

Im Werk TIBETISCHE IMPRESSIONEN stellt sich die Frage nach zentraler Macht, Unterdrückung oder Aufbruch in eine neue Zukunft. Woher kommt der Weg, wohin führt er? Ist diese Sichtweise nur für Tibet gültig?

In SOPHIES WELT 1 und 2 tritt die Protagonistin durch eine imaginäre Türe hinaus in eine Landschaft. Sophie muss bald bemerken, dass sich ihr Leben nicht durch das Öffnen einer Türe verändert. Sie muss sich auch hier, nach Betreten einer „anderen Landschaft“ ihr Leben gestalten, erst dann erfolgt eine Änderung. Vielleicht möchte sie aber auch alles so lassen, wie es ist? Was wird Sophie in diese Landschaft einbringen, damit sie zu ihrer eigenen Landschaft wird?

Geboren 1954 und aufgewachsen in Salzburg. Übersiedelte vor ca. 20 Jahren beruflich nach Wien. Lebt seit 2015 in Jois, Burgenland. Nach dem ursprünglichen Broterwerb - Leitung der Finanzen und Controlling in einem mittleren EDV Konzern sowie als Trainerin und Persönlichkeitscoach für Jugendliche (Erarbeitung von Berufszielen mit Hilfe von Zeichnungen und Malerei) – findet sie nunmehr in der Berufspension genügend Zeit um sich ganz der bildenden Kunst widmen zu können und die Möglichkeit, die abstrakte und gegenständliche Malerei zu intensivieren. Gemeinschaftsausstellung Schloss Wilhelminenberg, 1160 Wien

Walter CSUVALA www.galeriestudio38.at/CSUVALA

In den C-Prints INSLHANSL, FLEISCHGRENZE und GRENZWACHE geht es um Grenzen, die sich als ambivalent zwischen Isolation und Idylle zeigen. Mit den Bildtiteln schmuggelt sich auch die Sprache ins Geschehen ein.
„InslHansl“ – Im Frieden festgekrallt, aber allein in der Welt
„FleischGrenze“ – eingebunden, aber doch anders, fühlt unser Fleisch. 
„GrenzWache“ – Wächter, zuweilen mit Unfreundlichkeit bewaffnet.

Die verwendeten Codes (Zeichen und Zeichen-Systeme) fordern spielerisch die Lust des Betrachters am Entschlüsseln heraus. Es sind stets Fragmente aus der erinnerten Welt, mehrdeutig und offen für Neues und Vorläufiges.

Geboren 1943 in Wien, Studium an der Akademie für Bildende Künste in Wien bei Herbert Boeckl und Sergius Pauser, Leitung von Seminaren für kreatives Gestalten und experimentelle Malerei in Österreich und auf Lanzarote. Ausstellungen in Österreich, Deutschland, Ungarn, Slowenien und Norwegen. Lebt und arbeitet in Wien. Mitglied bei ::kunst-projekte::

Richard LANGTHALER richard.langthaler@drei.at

Die Holzschnitte als Handdruck FLUCHT, SCHWARZES LOCH und GEBURT beschreiben verschiedene Arten von Grenzerfahrungen: Nächtliche, gefährliche  Flucht durch die NATO-Drahtsperre, ausgehend von Medienberichten 2015 über Flüchtlinge an der ungarischen Grenze; Materie verschwindet im schwarzen Loch um aufs Neue wiederzukehren; Der Schnittpunkt der Linien bezeichnet die Empfängnis, den Übergang vom Nichts ins Sein über 9 Monate in der Fruchtblase bis zur Geburt als eigenständiges Wesen. 

Geboren 1942 in Kirchberg/Wechsel, lebt in Wien. Theologiestudium in Wien und Innsbruck, Sozialwissenschaften in Löwen, Belgien, und Soziologie in Graz. Ab 1968 Einsätze im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit im Kongo und in Burkina Faso, später Kurzeinsätze und Reisen in Afrika, Asien, Karibik. Ab 1975 in entwicklungspolitischen Institutionen in Wien tätig. Lehrbeauftragter für „afrikanische Fragen“ am Institut für Politikwissenschaften in Wien. Noch in der Mittelschule Schnitzversuche und kleinere Tonarbeiten (Großvater war Töpfer). Ab 1960 Holzschnitte und Holzskulpturen, die vor allem soziale Realitäten; menschliche Beziehungen, Politik, Partnerschaft und Familienleben widerspiegeln, aber auch Landschaften und ästhetische Impressionen. Vorbilder: Werner Berg, Ernst Barlach, Auguste Rodin und Fritz Wotruba. Neben Holz- und Steinarbeiten auch Zeichnungen und Coverentwürfe für Bücher und CDs sowie Buchillustrationen mit digitalen Ausschnitten aus Holzdrucken. Einzelausstellungen in Wien: Tiempo Nuevo 2010, Grün-Raum 2011, KOKO 2013 und 2016; Gemeinschaftsaustellungen in Löwen (Belgien) und Wien.


Helga Anna PUCHNER www.he-art-paint.at

Die Werke COME TOGETHER...FOR EXAMPLE und COME TOGETHER befassen sich inhaltlich mit der ganzen Thematik rund um die anfängliche „Willkommenspolitik" von Österreich, die Ängste und Folgen und dem darauffolgenden "Sinneswandel". Es geht um die unterschiedlichen Beziehungen zwischen Menschen und um die Annäherung, die gelingen kann, denn nur an den Grenzen kann Begegnung stattfinden... Bevor man ein Aufeinanderzugehen, ein sich Einlassen sofort ausschließen möchte, sollte man sich doch zumindest ein wenig für die (Lebens-)Geschichte dieser Menschen interessieren. GRENZGENIAL reflektiert mittels eines Wortspieles das Thema „Angst und Abgrenzung":
Wir sind doch eigentlich sehr offen und tolerant usw. - außer wir sind plötzlich wirklich selber betroffen…

Geboren 1962, lebt in St. Pölten, NÖ. kreative und künstlerische Arbeit mit Kindern und Erwachsenen, ab 2005 Seidenmalerei, Ölmalerei, Acryl und Kreatives, ab 2012 kontinuierliche Entstehung von Arbeiten in verschiedenen Techniken mit interessanten (Natur-) Materialien, auch Kombinationen, Verquickungen und Experimente in den Bereichen Acryl, Schmuck und Objektgestaltung. Vielseitige Erfahrungen, Ausbildungen in Salzburg und Linz und vernetzendes Wissen im beruflichen, privaten und künstlerischen Bereich.

AUSSTELLUNGEN national und international
05/2016    Int. Kunstmesse ART SALON LOUVRE, Paris, Frankreich
04/2016    Kunsthandwerksmarkt LEDERFABRIK, Linz, OÖ
03/2016    Ausstellung RAIFFEISENBANK Franziskanergasse, St. Pölten, NÖ
12/2015    Adventausstellung SCHLOSS LEIBEN, Wachau – NÖ
12/2015    Ausstellung LATTE GRANDE, Wien
12/2015    Ausstelllung TITOK GALERIE , Budapest
11/2015    Ausstellung SECRET GALLERY, Budapest
07/2014    Event-Ausstellung, PIELACHTALHALLE, Obergrafendorf, NÖ
06/2014    Ausstellung eines Großteils der Werke, THEATERCOUCH, Wien
05/2014    Ausstellung, RAIFFEISENBANK Josefstraße, St. Pölten, NÖ
03/2014    Ausstellung PRIVAT, St. Pölten, NÖ
 

Heinz PULLETZ www.galeriestudio38.at/HEINZ.PULLETZ

Die beiden Arbeiten BEACH und ROSEN FÜR APOLL gehören zur Periode, ab der Pulletz von Gegenständlichem zu mehr Abstraktion und eigener Phantasie wechselte – im Sinne von Grenzüberschreitung und Weiterentwicklung. Dies betrifft auch die Auseinandersetzung mit verschiedenen Materialien und Techniken, wie beim Werk ZYPRESSENBUCHT einer stilisierten Landschaft in Aquarellmalerei.

Geboren 1940 in Wien, lebt in Wien, Beruf: Graveurmeister, Atelier in Donnersbachwald/Donnersbach und Wien. Nach Besuch der Kunstschule Weiterbildung vorwiegend durch Selbststudium. Malerei: Acryl, Aquarell, Öl, Collagen, Radierungen und C PRINTS mit lichtechter pigmentierter Tinte auf Inkjet Bütten.
AUSSTELLUNGEN: 
in Wien, Salzburg, Niederösterreich und Steiermark. Mitglied bei ::kunst-projekte:: 

Hossam SHALABI h.shalabi84@gmail.com

Die Menschen und deren Gedanken ziehen täglich, ja oft stündlich neue Grenzen, physische als auch psychische Grenzen. Doch all diese Grenzen, die durchaus auch
individuell unterschiedlich gesetzt und gezogen werden, werden irgendwann über kurz oder lang überwunden, verworfen oder haben einfach keine Gültigkeit mehr.
Die Bilder THE BLACK BIRD, THE END und INSURGENTS beschäftigen sich zum einen mit individuellen Grenzziehungen und auch dem Ausbrechen aus diesen Grenzen. Zum anderen auch mit gesellschaftlichen Grenzziehungen und deren Versuche diese zu überwinden, um mehr Freiheit, individuelle Entfaltung und Gleichberechtigung zu erlangen. 

Geboren 1984 in Ägypten, lebt in Wien. Ausbildung an der Zagazig Universität, Fakultät für Kunst, Bachelor of Arts, Abteilung für Geschichte, Diplom in Graphik Design 
2008-2011 Berufserfahrung als Graphik Designer
2006 – 2007, 2012 – 2016 Lehrer für Geschichte
2001-2005 Teilnahme an Gruppenausstellungen im Rahmen des Kultur- und Jugendministeriums in Ägypten, 
2010 Einzelausstellung beim El Sawy Cultural Wheel, Kairo
2011 Doppelausstellung im Koptischen Museum, Kairo & Gruppenausstellung an der
Rathaus-Galerie, Kairo
2012 Einzelausstellungen an der Universität Wien und am Afro-Asiatischen Institut – Weltcafé, Wien
Portfolio als PDF


Christoph UIBERACKER www.galeriestudio38.at/CHRISUI

Die drei Arbeiten – Malerei, Zeichnung und Fotografie – beschäftigen sich auf ganz unterschiedliche Weise mit Grenzziehungen: HIERARCHIE wird anhand einer abstrakten mathematischen Darstellung der Iteration von Beziehungen und Stellungen von Menschen in großen Unternehmen symbolisiert. Grenzen definieren Ebenen und sind auch durch die Teilung in 4 Leinwände erkennbar. UNSICHTBARE GRENZE verdeutlicht, wie wir in unserem Leben durch unsichtbare Mauern am Weiterkommen gehindert werden. Diese Grenzen sind in der westlichen Welt sicher dominant. Die Fotografie PORTRAIT HINTER GITTER zeigt einen klassischen Grenzbegriff, die Grenzziehung durch Material, das die Bewegungsfreiheit einschränkt. Die Wahl von Metall verleiht der Grenze Emotion, es betont die Verletzungsgefahr, die von Grenzen oft ausgeht.
   

 

presseinformation

 

„Grenzen ziehen“ - dritte Gruppenausstellung zum Jahresthema 2016 im Club International! 

Am 16. September wird im Ottakringer OFFSPACE Club International C.I. die dritte und letzte von drei Gruppenausstellungen zum Jahresthema 2016 „Grenzen überschreiten… in Bewegung sein“, eröffnet. An der dritten Werkschau sind 8 international tätige Künstlerinnen und Künstler beteiligt – mit Malerei, Zeichnung, C-Prints, Holzschnitten und Fotokunst. Erstmals wird das gesamte Ausstellungsprojekt in Form eines Kataloges dokumentiert.

Ausgangsbasis für die Ausstellungsreihe sind der permanente Wandel und die Veränderungsprozesse, mit denen wir in unserer heutigen schnelllebigen Zeit konfrontiert sind. Das Überschreiten von Grenzen – psychisch oder physisch, freiwillig oder unfreiwillig (etwa durch Flucht und Vertreibung) – spielt ebenfalls eine Rolle. In der letzten Gruppenausstellung liegt der Fokus auf dem „sich Abgrenzen“ in vielerlei Hinsicht, umgesetzt in unterschiedlichen Bildsprachen. 
 

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„Grenzgänge“ - zweite Gruppenausstellung zum Jahresthema 2016 im Club International! 
In der zweiten Werkschau kamen malerische Positionen zum Tragen, in denen das Thema vorwiegend auf symbolische und abstrakte Weise verarbeitet wird. 

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Elisabeth BURKERT
Mafatime DIONE
Andrea GEDL
Evelyn DOLL
Sonja HENISCH
Melinda HORVATH
Elke HUBMANN-KNIELY
Lucja RADWAN
Traude SCHUBERT










 

die.events

Samstag, 16. April ERÖFFNUNG 
 

die.künstler & die.werke
 

Bilder- und Preisliste PDF

 

Elisabeth BURKERT www.galeriestudio38.at/ELISABETH.BURKERT

In den Bildern FLUG IN DIE FREIHEIT, FREIHEIT und SEHNSUCHT soll der Betrachter verborgene Dinge entdecken und für sich Möglichkeiten der Interpretation finden.

Geboren in Wien. Hat einige Jahre im Museum des 20. Jahrhunderts gearbeitet. Seit 2009 begeistert sie sich fürs Malen und hat seither Kurse an der Volkshochschule sowie Workshops absolviert. Ausstellungen in Wien seit 2010. Mitglied bei ::kunst-projekte::.

Mafatime DIONE www.maf-art.de.to

Seine Werke beschreiben seine Faszination für Phänomene der Natur. Das Universum hat er im Triptychon CALL OF UNIVERSE verewigt – „es kennt keine Endlichkeit, keine Grenzen, keinen Stillstand. Zum Werk STORM  heißt es: „Der Sturm reinigt und klärt. Grenzen sind keine Hindernisse. Alles ist in Bewegung“.

Geboren 1992 in Thiés / Senegal. In Kontakt mit verschiedenen Kunstformen, kam er relativ früh durch seine Familie. Noch während seinem IT-Studium begann er sich intensiv für Kunstgeschichte zu interessieren. Lässt sich von berühmten Malern inspirieren. Sein eigener Stil entwickelte sich, je mehr er sich mit Malerei beschäftigte. 
Heute entstehen Werke, die von der Spiritualität und dem Leben in Afrika erzählen. Teils realitätsnah, teils abstrahiert oder abstrakt malt er mit Pinsel, seinen Händen oder verwendet Acrylspray. Seine Motive malt er auch auf Shirts, die er dann entweder im Original oder als Druck verkauft. 

Zahlreiche Einzelausstellungen und Beteiligungen in Deutschland, Senegal, Italien, Frankreich und Indien. 
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Andrea GEDL igemojn.wien/andrea-gedl

Die Werke beschäftigen sich vor allem mit den psychologischen Folgen der persönlichen, gesellschaftspolitischen und industriellen Grenzüberschreitung. Das Individuum sieht sich einerseits als Instrument der Entwicklung und des Fortschrittes, andererseits möchte es seiner inneren, selbsterhaltenden Stimme und Bedürfnissen folgen, wie die Sehnsucht nach Ruhe, archaischem Rückzug als Folge der Reizüberflutung, Bedürfnis nach Ursprünglichkeit oder Flucht aus der Leistungsgesellschaft. 

AM ABGRUND DER WIRKLICHKEIT zeigt ein Pferd als Symbol der Freiheit und der menschlichen Kraft. Es stößt an seine Grenzen und die der Naturgesetze, ausgeliefert und unentschlossen. Das Bild erfasst den Augenblick, in dem das Pferd abwägen muss: ein Schritt nach vorne bedeutet Sturz in die Tiefe und den sicheren Tod, ein Schritt zurück, dass es möglicherweise vom Tiger gefressen wird, wenn dieser es schafft, sich vom Haken des Zufalls, der ihn zurück hält, zu befreien. Hier wird ein Doppel-Aversions-Konflikt beschrieben, der oft unseren Alltag prägt und uns nicht schlafen lässt und dem man, auch manchmal kurzfristig, hilflos ausgeliefert ist. 

Der Wohlstand, die Schnelllebigkeit erschöpft Europa, das sich in der Sehnsucht nach Innehalten ausruhen möchte. EUROPAS SCHLAF – so der Titel des Werks - weckt allerdings zerstörerische Kräfte derer, die ihre Krallen nach ihm  ausstrecken. Er ist auch eine Anspielung auf die aktuelle politische Situation…

DER TULPENFRESSER spielt auf die Ausbeutung von Naturressourcen an, oder kann auch ein Blick in die Zukunft sein, in dem die Nashörner überzüchtete Tulpen fressen müssen und das Segeln nur an deren Nasen möglich ist…

Der schwarze Hund als Vermittler zwischen zwei Welten spiegelt die Sehnsucht nach Ruhe wieder, so wie sie von van Gogh in der französischen Provinz gesucht wurde. Darüber hinaus ist im Werk ZEITREISE auch das Bedürfnis nach einer Begegnung mit dem Künstler enthalten … und es repräsentiert die Suche nach „archaischem” Rückzug aus der Leistungsgesellschaft.

Geboren 1973 in der Tschechoslowakei, lebt seit 1991 in Österreich. 2003 Abschluss des Psychologiestudiums - Universität Wien, arbeitet als Klinische Psychologin im LKH Waidhofen an der Thaya (psychiatrische Abteilung) und in der freiberuflichen Praxis. Abgeschlossener Studienlehrgang für Malerei (Atelierstudium) - Akademie Geras bei Christian Ludwig Attersee, Edgar Tezak, und Michaela Pappernig, besucht aktuell die Meisterklasse des Studienlehrganges Christian Ludwig Attersee, Akademie Geras. 
2015 Gründung und aktives Mitglied der Künstlergruppe IGEMOJN in Wien www.IGEMOJN.wien und der Ateliergalerie in der Märzstraße, 1150 Wien
Ausstellungen ab 2004 im Weinviertel. Aktiv bei der Gründung des Künstlervereins GRENZART, Hollabrunn (2005 Gruppenausstellung „Die jungen Wilden“). Nach langer Ausstellungspause seit 2015 Ausstellungen in Geras, mit der Gruppe IGEMOJN in Langenlois, Köflach (Stmk) und Wien (Märzstraße). Dauerleihgabe VHS Krems.

Sonja HENISCH www.galeriestudio38.at/SONJAHENISCH

verwendet zarte Blüten (Öl auf Leinwand) und als Gegensatz echten Stacheldraht als Symbole der Verletzlichkeit und der Verletzung, aber auch der Befreiung.

Magnolien und Stacheldraht
Magnolien sind fantastische Frühlingsboten, wunderschön anzusehen, mit einem zauberhaften Duft. Ähnlich einer Lotosblüte erweckt die Magnolienblüte die Leidenschaft, sich zu nähern, zart zu berühren, sie in den Händen zu halten, den Duft auszukosten.
Sie könnte als eine Metapher für das Reine, Schöne, Paradiesische betrachtet werden.
Wie viele erkennen das Reine, Schöne Paradiesische als solches? In wie vielem läuft ein zerstörerischer Prozess; wie der des Pflückens und Wegwerfens, des unachtsamen Umgangs mit etwas Wunderbarem? Muss das Wertvolle vor denen, die es nicht als solches Erkennen, geschützt werden? Oder können Menschen  zu einer bewusstseinsmäßigen Veränderung bewegt werden?

Der Stacheldraht schützt auf der einen Seite und verletzt auf der anderen. Soll er nur geöffnet werden, für jene, die für das Wunderbare bereit sind?
Umgelegt auf die Flüchtlingsfrage ist, darf ich das, was als Paradies in einer Notsituation betrachtet wird, verschließen oder kann ich die Menschen dazu bewegen sich zu einer Klarsicht und zu humanitären Werten zu bekennen? Denn, wenn ich etwas verschließe, verschließe ich es unter Umständen auch für mich selbst.

Geboren 1947 in Wien; Diplom- und Montessoripädagogin im öffentlichen Schuldienst; Seit 2007 ausschließlich künstlerisch tätig – als Malerin und Autorin. Künstlerische Ausbildung an der Volkshochschule, Universität für Bildende Kunst und Universität für Angewandte Kunst in Wien,1975 Diplom; Grafikpreis; zahlreiche nationale und internationale Ausstellungen, Lyrik, Kurzgeschichten in Anthologien & Zeitschriften, 2012 Die Wogen der Drina, 2014 Theodora oder die Quadratur des Seins (beide: Bibliothek der Provinz). Mitgliedschaften: Berufsverband der Bildenden Künstler Österreichs, IG Autorinnen Autoren, Österreichischer PEN-Club, ::kunst-projekte::

Melinda HORVATH www.melikreativkunst.simplesite.com

Die beiden Werke aus der Serie „Zwischen Himmel und Erde“ (ERINNERUNG VOM ROTEN MEER und IMPRESSION VON HÉVIZ) sollen zeigen, dass alles miteinander in Verbindung steht, mit sichtbaren und unsichtbaren Linien. Daher schweben die Impressionen zwischen Himmel und Erde und sind verbunden mit beiden.
Der Malprozess ist für die Künstlerin auch immer eine Überraschung und bereitet ihr Freude. Sie lässt sich treiben von dem Material, dem Prozess und der Impression des Themas. Für sie ist auch wichtig, dass die Bilder ohne Rahmen das Gefühl der Freiheit und Entwicklung offen lassen, und sich doch mit der weißen Wand verbinden.

Geboren 1963 in Odorheiu-Secuiesc, Rumänien. Lebt seit 1986 in Österreich. 4 Jahre Kunsthauptschule in Rumänien, anschließend Matura in einem Realgymnasium. 
In Österreich Kurse und Seminare von Künstlern besucht, Volkshochschule Wiener Neustadt. Abgeschlossene Lehrgänge (Kunst und Werbegraphik) bei Humboldt. Diplomierte Kreativtrainerin und Kunsttherapeutin. Regelmäßige Teilnahme an Künstler-Camps in Ungarn, Rumänien und Serbien. Mehrere Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen in Rumänien, Ungarn und Österreich. 

Elke HUBMANN-KNIELY www.sichtpunkt.at

Versucht in ihren Bildern den Betrachter zu animieren, seiner eigenen Intuition, seiner eigenen Fantasie freien Lauf zu lassen. Eine Einladung zum Sehen, was immer der einzelne vermag oder wünscht! Die nicht-gegenständliche und abstrakte Malerei steht im Zentrum. In den Bildwelten finden sich neben expressiven Farbflächen zarte Strukturen, die an organische Formen erinnern.

Die beiden Werke HIMMLISCHE HÖLLE und HÖLLISCHER HIMMEL werfen Fragen auf: Wo ziehen wir die Grenze zwischen Himmel und Hölle? Wo beginnt das Böse am schmalen Grat zwischen Gut und Böse in den alltäglichen Grenzgängen?

REM-PHASE 1 und 2 erforschen Traum und Wirklichkeit: was empfindet man als real und was ist Fiktion? Unsere Fantasie ermöglicht uns Grenzgänge in nur einem Traum, in einem Bild!

In Graz geboren und aufgewachsen, lebt seit über 20 Jahren in Feldkirch, Vorarlberg. Ausbildung zur Biochemikerin, ab 1998 Auseinandersetzung mit dem Thema Farbe. Diverse Ausbildungen u. a. zur Kunst- und Kreativitätstrainerin. Erstellt beruflich Farbkonzepte für Menschen und Räume. Künstlerische Begleitung und Verfeinerung ihrer Techniken bei verschiedenen Künstlern. Zahlreiche Einzelausstellungen, Beteiligungen und auch Katalogpräsentation in Tirol, Vorarlberg, Wien, Deutschland, Italien.
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Lucja Radwan www.radwan.at

Die fünf Bilder FURCHT, FOLGEN,  KINDHEIT, RATLOSIGKEIT und LEBENSWEG nehmen Bezug auf die heutige Flüchtlingssituation: auf die Angst und Bedrohung, auf Tod, Glaubensverfolgung und auf Kinder ohne Kindheit; auf all die Ursachen, die die Menschen zum Verlassen ihrer Heimat veranlasst - in der Hoffnung auf ein „sicheres“ Leben...
Mehr zum Konzept

Geboren 1951 in Tuchów / Polen, Tochter eines aus Galizien stammenden Malers und Bildhauers und einer Salzburger Kunsthandwerkerin.
Mitglied der Berufsvereinigung der bildenden Künstler Österreichs.
Die Aquarelle sind zarte Gespinste aus Licht und Farben mit Motiven aus der Natur, reduziert auf das Wesentliche. In den Ölbildern setzt sich Lucja Radwan mit der Formenvielfalt von Tropfsteinhöhlen auseinander. Der Betrachter wird in eine Traumwelt mit verfließenden Grenzen und Proportionen versetzt. Die Acrylbilder entstehen spontan.

Zahlreiche Einzelausstellungen und Beteiligungen, auch Kunstmessen, in Österreich, Polen, Ungarn, Japan. Bilder in privaten und öffentlichen Sammlungen weltweit, u. a. von Papst Johannes Paul II. Mehrere Auszeichnungen.
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Traude SCHUBERT traudes-artgalerie.de.to

Liebt Farben und experimentiert gerne mit ihnen. So entstehen Werke, die sie selbst immer weiter fordern. Ihr Statement dazu: „Mal dir die Welt bunt! In der Kunst gibt es so gut wie keine Grenzen. Wir bewegen uns frei in Fantasie und Farben.“
RED MOUSE IN THE BLUE GARDEN wurde mit Acrylfarben in mehreren Schichten auf Leinwand gemalt. Oder besser gesagt, nur die Farben. Mit Hilfe einer Folie gestaltete sich das Bild selbst. Zum Vorschein kam eine rote Maus im blauen Garten. BLUE SUNSHINE AND A GREEN SKY entwickelte sich nach demselben Prinzip. Fantasie und Farben zeigten dann blauen Sonnenschein im grünen Himmel.

2008 entstand ihr erstes Bild in Acryl, unterstützt vom Kunstmaler Andreas Schubert. Anfangs malte sie Sonnenbilder in wundervollen warmen Farben, nach und nach realitätsnahe Blumen- und Winterbilder mit ungewöhnlichen Farbzusammenstellungen und mit Lichtern aus Glanzfarben. Bald eigener unverwechselbarer Stil, realitätsnah, fantasie- und gefühlvoll mit Freude am Experimentieren mit Farben und verschiedenen Hilfsmitteln.
Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland, unter anderem in Indien bei Dr. Manas Roy in Kalkutta, roymansart, und mit Maniilal Sabrimala bei der Wanderausstellung ANOKHII ständig vertreten. 
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presseinformation

„Grenzgänge“ - zweite Gruppenausstellung zum Jahresthema 2016 im Club International! 

Am 16. April wurde die zweite von drei Gruppenausstellungen zum Jahresthema 2016 „Grenzen überschreiten… in Bewegung sein“, eröffnet, für die wieder Ursula Pfeiffer vom Verein kunst-projekte als Kuratorin verantwortlich ist. In der zweiten Werkschau kamen malerische Positionen von 8 international tätigen, aus verschiedenen Ländern stammenden, in Österreich, Deutschland und Senegal lebenden Künstlerinnen und Künstlern zum Tragen, in denen das Thema vorwiegend auf symbolische und abstrakte Weise verarbeitet wird.



 


 

GRENZ_ BEWEGUNGEN WERKSCHAU 1_3 

„Grenzbewegungen“ - erste Gruppenausstellung zum Jahresthema 2016 im Club International!      

Am 16. Februar wurde im Ottakringer OFFSPACE Club International C.I. die erste von drei Gruppenausstellungen zum Jahresthema 2016 „Grenzen überschreiten… in Bewegung sein“, eröffnet, für die Ursula Pfeiffer vom Verein kunst-projekte als Kuratorin verantwortlich ist. Die erste Werkschau vereinte äußerst spannende, außergewöhnliche Positionen von zehn international tätigen Künstlerinnen und Künstlern.


WERKSCHAU 1_3

Cristina ALBUQUERQUE
Herbert BAUER
Vjekoslav BORIC
Evelyn DOLL
Ingrid HALTER
Ronald HOFSTÄTTER
Edith METZNER
Christoph UIBERACKER
Alexandra Maria WEINBERGER
Waltraud ZECHMEISTER



die.events

 
Freitag, 18. März - der Künstler Herbert BAUER war anwesend und präsentierte seine Werke
 

 

Dienstag, 16. Februar ERÖFFNUNG

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die.künstler & die.werke

Bilder- und Preisliste PDF



 

Cristina ALBUQUERQUE rikcris@gmail.com

Das Bild SERRA DO MAR gehört zu einer kleinen Serie über Leistungssport in Brasilien mit Gedanken über das Überschreiten der Grenzen der eigenen Kräfte und übertriebenes Selbstbewusstsein.

Cristina ALBUQUERQUE
ist in Sorocaba, Brasilien geboren. Ihr Architekturstudium hat sie an der Bundesuniversität Rio de Janeiro abgeschlossen. 1992 ist sie nach Wien umgesiedelt, wo sie sich gänzlich der Malerei widmet. Ihre Arbeit hat als Hauptthema die Auseinandersetzung mit den Menschen und ihren kulturellen Ursprüngen, Gedanken und Träumen.

In Österreich hat Cristina in zahlreichen Ausstellungen teilgenommen, wo ihre Öl- und Acrylbilder, Zeichnungen und auch Aquarelle zu sehen waren u. a. an der Galerie Colibri (2000), Ars Weitra (2000), Internationales Pressezentrum (2001), Kunstmesse art-vienna (2001), Kloane Galerie, Zwettl (2001), Schloss Greillenstein (2001), Galerie Unikat (2006) Galerie Candeias (2008), Galerie Mochila (2009), Kunstraum Ewigkeitsgasse (2009), Kabelwerk (2012), Club International C.I. (2013), Botschaft Brasilien in Wien (2013), Lateinamerika Institut (2014), VIC Art Club (2015).

Herbert BAUER members.chello.at/KunstBauer

Die quadratischen Acrylbilder BEIM KÄSESTAND, SUPER-REIZWÄSCHE, ASIASHOP und SONDERANGEBOTE illustrieren Szenen am Brunnenmarkt.

Statement:
Nicht nur „durchs Red’n“ sondern auch durchs Essen kommen in Wien „d’Leit zsamm“.
Lange bevor der englische Ausdruck „Kulturclash“ in unserem Sprachgebrauch Einzug gehalten hat, haben sich die Kulturen am Brunnenmarkt gemischt. Diese Mischung, ihre Farbigkeit und Ausdruckskraft haben mich schon immer fasziniert und zu dieser Bilderserie geführt. Das bunte Treiben, die verschiedenen Sprachen und das gelebte „Miteinander“ sind für mich der beste Beweis, dass Integration funktionieren kann und auch soll.

Malen bedeutet für mich Beschäftigung mit einem Thema, welches mich künstlerisch interessiert. Meine Bilder sind selten Einzelbilder (Portraits, Akt etc.), sondern Serien. Die Themen sind vielfältig. Anfangs Landschaften (z. B. Der Donaukanal von der Nussdorfer Schleuse bis zur Stadionbrücke, Santorin, Ungarn). Jetzt der Mensch (Bilder aus dem Bauch, der Brunnenmarkt, Karneval in Venedig, Regenbogenparade, Schwarze Bilder-Hände, Historische Brunnen von Wien – mit Menschen, die darin baden u. a. welche, die zusehen u. v. m.). Mir macht das Malen Spaß und ein bisschen Boshaftigkeit – Ironie ist immer dabei.

Geboren 1937; Kunststudium an der Wiener Kunstschule unter Fr. Prof. Matejka-Felden und Hrn. Prof. Fabigan; ab 1971 hauptberuflich als selbständiger Graphiker tätig.
Seit 1992 zahlreiche Gruppen-Ausstellungen in Wien, Graz, St. Pölten, Saalfelden etc. sowie zahlreiche Einzelausstellungen

Vjekoslav BORIC www.galeriestudio38.at/BORIC

BURGTHEATRA DIAZ – AUFSTAND DES KLEINEN MANNES Öl auf Leinwand 80x60 cm     
In der Zeitung KOSMO erschien ein Artikel über die Protestaktion des Billeteurs Christian Diaz beim Jubiläumskongress des Wiener Burgtheaters im Oktober 2013. Er stieg in der Pause auf die Bühne und ergriff das Wort. Seine Protestrede wurde jedoch von der Kuratorin des Kongresses prompt unterbrochen. Er konnte aber noch unterbringen, dass sein Arbeitgeber nicht das Burgtheater ist, sondern der weltgrößte Security-Dienstleister, der in eine Vielzahl von Menschenrechtsverletzungen verwickelt ist. Und es gab einen Applaus. Beeindruckend waren die jesushafte Erscheinung des Billeteurs und seine souveräne Pose eines großen Redners. Ein „kleiner" Mann mit Migrationshintergrund auf dieser berühmten Bühne direkt konfrontiert mit der Upper-Class Society Wiens. Die ganze Inszenierung ist mir wie eine der besten Vorstellungen der Saison vorgekommen. Nach einer Zeit hatte ich Lust, davon ein Bild zu malen. Das Foto habe ich als Vorlage übernommen so wie auch einen Teil des Untertitels (wo ich übrigens einen Rechtschreibfehler - Deklination des Wortes Burgtheater auf slawische Art - vermutete ...): „Burgtheatra Diaz“ als Titel für das Bild (meine kleine Anspielung auf das Thema Migrationshintergrund etc.).

Geboren 1957 in Bistrinci (Slawonien), lebt in Wien. Seit 1995 Ausstellungen in Wien, Kroatien und USA. Seit 2012 Teilnahme bei von kunst-projekte kuratierten Ausstellungen. Mitglied bei ::kunst-projekte::.

Evelyn DOLL www.galeriestudio38.at/EVELYNDOLL

Die Ölbilder TRAUMREISE DURCH SPANISCHE ARCHITEKTUR, VERSTECK AM WASSER und IM WANDEL (alle 60x80 cm)
gehören zur Serie „Flucht durch den Raum“, die speziell eine existentielle Reflektion in Bezug auf Wasser, eine Lebensnotwendigkeit, und Erinnerung an die Flucht vor unerträglich gewordener Hitze in der Architekturlandschaft von Wien und Teneriffa im Sommer 2015 darstellt. Angedeutete Materie erinnert an die ständige Bewegung des Universums. Wasser wird als Symbol ständiger Veränderung betrachtet, es ist flüssig und selbst wenn es still im Glas steht, hört es nicht auf, sich zu verändern, es ist Lebensraum und steht als Traumsymbol für Emotion, Reinigung, Neuanfang und Auseinandersetzung mit dem persönlichen oder kollektiven Unbewussten.

Evelyn Doll ist Malerin und Psychologin. In zahlreichen Ausstellungen, Beteiligungen und internationalen Art Workshops in Österreich, London, Zadar (Kroatien), Berkeley (Kalifornien), Sofia (Bulgarien), Medana (Slowenien) und Krakau (Polen) wurden von ihr seit 1989 überwiegend Acryl- und Ölbilder präsentiert. Seit dem Studium der Psychologie mit dem Schwerpunkt Traum, luzider Traum und Persönlichkeit, entstanden an der Schnittstelle zwischen Malerei und Psychologie unter dem Überbegriff „Traum u arT“ mehrere Serien zum Thema Traum, luzider Traum und zu der Frage von Phantasie, Illusion und Wahrnehmung.
Mitglied der Art Society JADERTINA und bei ::kunst-projekte::.

Ingrid HALTER www.galeriestudio38.at/INGRID-HALTER

Alle: Öl auf Wasserbasis (keine Lösungsmittel erforderlich) auf Leinwand  

WANDERFALKE 2012 80x60 cm
So wie der Wanderfalke unermüdlich seine Kreise zieht, ist auch der Mensch ständig in Bewegung. Immer nach Neuem forschend, um seinen Wissensdrang zu befriedigen,
oder auch nur, um die ihm zugeteilte Rolle gut zu erfüllen und seinem Leben einen Sinn zu geben. Doch, so wie der Wanderfalke durch die Wolken bricht und sich plötzlich, ein paar Flügelschläge lang, Zeit nimmt, um seine Umgebung zu beobachten, sollte auch der Mensch nicht nur seine technischen, technokratischen und mathematischen Fähigkeiten einsetzen, sondern auch einmal innehalten und sich Zeit nehmen, sein Umfeld wahrzunehmen, seine Mitmenschen zu beobachten und vor allem sein Augenmerk auf die Natur richten, der er ja immerhin sein Dasein verdankt.

HEILIGES HORUSAUGE (auf gefächertem Calcit) 2012 80x60 cm
Das HEILIGE HORUSAUGE, das wachsame Auge der Alten Ägypter, gilt noch immer als grenzüberschreitendes Symbol. „Überall da, wo ein Zustand der Schwäche oder der Störung die natürliche Ordnung der Dinge untergraben könnte, stabilisiert das Bild des Symbols mit seiner Kraft magischen Schutzes wieder ihren rechten Lauf und stärkt die ewig wiederkehrende Instandsetzung der universellen Harmonie“.

Statement: Man denkt vielleicht, dass in meinen Bildern keine Ordnung ist. Wenn man sie betrachtet, sieht man, dass sich alle Motive berühren. Es gibt bewusst keinen Anfang und kein Ende, denn auch im Leben ist alles miteinander verbunden. Unter meinen verschiedenen Tätigkeiten ist das Planschleifen von Halbedelsteinen wohl die faszinierendste, vor allem das Betrachten von dünn geschliffenen und somit durchsichtigen Steinen unter dem Mikroskop. Die Farben der verschiedenen Mineralien, die Spannungsrisse, Einschlüsse und Kristallformen haben mich auf meine Art der Malerei gebracht.

Ich male Motive aus der Natur, Tiere, Pflanzen, Vögel, Insekten, Steine und studiere zuerst einmal die Lebensweise, den Lebensraum, das Verhalten und Vorkommen des auserwählten Themas. Dann skizziere ich das Hauptmotiv und gestalte das Umfeld frei nach meiner Vorstellung.
Ich arbeite ausschließlich auf Leinwand mit H2Oil Farben, die mit Wasser verdünnbar sind, brauche also keine Lösungsmittel.

Österreichisches Staatsdiplom als Simultandolmetscherin – Französisch, Englisch -Berufstätigkeit in Österreich und der Schweiz (1966 Verehelichung in der Schweiz – 3 Kinder) mehrere Auslandaufenthalte und Tätigkeiten als Simultandolmetsch und Übersetzerin. Ab 1997 parallel zur beruflichen Betätigung des Planschleifens von Halbedelsteinen und als Dolmetscherin in einem technischen Betrieb in der Schweiz zweijährige Kunstschule in Lausanne – Abendkurse. Vorbilder waren neben den alten Meistern und dem Impressionismus vor allem Picasso, Klee und Kandinsky. Entwickelt eigenen Stil aufgrund des Betrachtens der dünn geschliffenen Halbedelsteine unter dem Mikroskop (Kristallformationen, Haarrisse, Spaltungen etc.). 

Ausstellungen ab 1999. 2006 Übersiedlung nach Österreich. Teilnahme an Gruppenausstellungen bei Kulturvernetzung Niederösterreich 2006 und 2007 an Gruppenausstellung bei der ART Salzburg. Ab 2011 Ausstellungen und vertreten in der Galerie Kleiner Prinz in Baden-Baden, D.
28 internationale Ausstellungen von 2011-2013 (Galerie Kleiner Prinz, Baden-Baden, D)

Internationale Auszeichnungen 2012 Euro Kunstplakette in Silber, Euro Kunstplakette in Gold, Kleiner Euro Ehrenpokal

Presseinfo:
2009, 2012  NÖN Artikel von Prof. Dr. Kogler, 2011–2015 Baden-Journal, Badener Kulturnachrichten, 2016 Kunstkatalog Art3 Kitz Art

Mitgliedschaften:
Nürnberger Kunstverein, Kunstverein Salzburg, Niederösterreichische Kulturvernetzung, Kunstverein Kitzbühel, Kunstverein Strasshof
und bei ::kunst-projekte::

Ronald HOFSTÄTTER www.galeriestudio38.at/RonaldHofstaetter

Ich beziehe das Thema auf meine Maltechnik, die Veränderung, die durch das Malen entsteht. Und die Bewegung des Betrachters um das Bild, die nötig ist, um das Ganze und seine Detail erfassen zu können.
Die Spirale - Bewegung versus Stillstand: Bilder sind in der Regel still! Ruhige Beobachter der Betrachter. Meine Hände mischen sich in diese Ruhe ein. Vertiefen sich mit Farbe in die Motive. Wirbeln herum, drehen Kreise, formen Spiralen und zerstören mit jeder Bewegung das Alte, um neue Linien zu schaffen. Verdecken und holen hervor, was zuvor gar nicht da war. Verändern! Meine Maltechnik gibt diesen Bildern Dynamik, eine neue Tiefe - Bewegung!
Die Maltechnik -  Ich brauche dazu: Ein Ausgangs-Bild, Acrylfarbe, Hände (Finger), Inspiration und Bewegung
Wie arbeite ich, wie wirkt das Ergebnis:
Bei diesem Malkonzept sind die Hände mein Medium. Die Farbe wird flächig auf einem Bild aufgetragen. bis das Motiv gänzlich verschwindet. Solange die Farbe feucht ist, kann ich nun mit meinen Fingern „malen". Dabei durchpflügen sie die Farbe in Spiralbewegungen. Kreisen, drücken, bewegen sich mal schnell mal langsam, einmal wild und dann wieder ganz sachte durch die farbige Masse. Verdrängen die Farbe, wo sie über die Oberfläche des Bildes furchen, bis in der monochromen Fläche durch zahllos gezogenen Linien wie durch Zauber ein Ornament zum Vorschein kommt.
Das zuvor Unsichtbare wird teilweise freigelegt und sichtbar. Wo die Finger nicht durchkamen, verbirgt die Farbe immer noch das Motiv. Nun trocknen die freigelegten Linien zu einer Art „Schleier". Das Bild kommt wieder zur Ruhe, doch die Wahrnehmung ändert sich. Wie durch einen Vorhang, der in Bewegung scheint. Der Betrachter wird zur Veränderung seines Standpunktes eingeladen, um nach und nach Facetten des Ganzen zu erkennen, die Weite hinter dem Vorhang zu entdecken. Je nach Blickposition von links oder rechts erkennt man mehr oder weniger des Übermalten. Je mehr Distanz man zum Bild gewinnt, desto klarer wird das Motiv, das sich dem Betrachter erschließt. Je näher man geht, desto mehr erkennt man die Schönheit der neugeschaffenen Ebene?ein Muster zeichnet sich ab. Das Motiv tritt hinter der Spiral-Ornamentik aus Farbe und Linien zurück. Bewegung!

APRIL TANZT Übermalung Acryl auf Palmers Plakat 40x30 cm gerahmt 52x42 cm
Das Bild zeigt Mädchen auf einem Werbeplakat. Durch die Übermalung bekommen sie Bewegung, eine tanzende Dynamik.

FREI. ATMEN Acryl auf Glas über Bild ca. 30x15 cm gerahmt 47x25 cm
Der Untergrund zeigt 2 Bilder mit Blüten im Wasser. Die blaue Übermalung symbolisiert ein erfrischendes Lüftchen. In ihr findet man in großen Lettern das Wort "ATMEN".

HERBSTWIND Acryl auf Glas über Bild ca. 30x15 cm gerahmt gerahmt 47x25 cm        
Der Untergrund zeigt zwei Bilder mit Blättern im Herbst. Die gelbe Übermalung symbolisiert den wirbelnden Wind.

SCHMETTERLINGE Übermalung Acryl auf Schmetterlingsbild 50x50 cm gerahmt 55x55 cm
Hier wurde das Motiv nicht übermalt, sondern versucht, den Schmetterlingen Flügel zu geben, indem sie mit Bewegung eingerahmt wurden.

Ronald Hofstätter (* 28. Jänner 1970 in Wien, Österreich) ist ein österreichischer Spieleautor, Historiker und Tourismusfachmann. Hofstätter ist Autor von Büchern, Brett- und Onlinespielen, der für seine Arbeit als Spieleautor eine Reihe von Auszeichnungen erhalten hat. Er erstellt auch innovative Kultur- und Tourismuskonzepte.

Über mich:
(Ewiges) Kind, Wiener, Journalist, Fotograf, Grafiker, Spieleautor, Historiker, Gastronom, Agenturchef, Tourismusberater ... dazu die Liebe zur Natur, Bonsais, Weitwandern, Sport, Archäologie und vor allem meinen Kindern Théo & Sascha ...
Die wichtigste Konstante in meinem Leben ist die Lust an Veränderung. Das sich Weiterentwickeln. Das Interesse für das (noch) nicht Bekannte.
... ja und dann wär´ da noch das Gestalten, Malen und Zeichnen

Meine Stilrichtungen:
Acrylbilder (mehrschichtig abstrakt oder comic-artig), Fineliner-Zeichnungen auf Zeitungspapier
Hybridgrafiken (ist es ein Foto oder eine Zeichnung?), Übermalungen eigener oder fremder Bilder
Fotografien (Akt / Verfremdung), Nehme Auftragsarbeiten an (Gerne auf Basis eines mitgebrachten Bildes/Fotos)
Bilder werden auch verliehen
Mitglied bei ::kunst-projekte::

Edith METZNER edith.metzner.co.at

Steine, insbesondere Edelsteine haben etwas Elementares, uralt und neu zugleich. Keiner ähnelt dem anderen, jeder ist individuell, genau wie wir Menschen. Sie reisen durch die Zeit und das Land. Sie können durch ihre Eigenschaften eine heilende Wirkung entfalten, auf mentaler Ebene uns Menschen weiterhelfen. Alleine durch die Betrachtung kann man Grenzen von der Realität in die Traumwelt/Phantasiewelt überschreiten und einfach einmal abschalten, den Stress hinter sich lassen und Ruhe finden.
Alle Werke: Acryl auf Leinwand mit Halbedelstein

DAS GLEICHGEWICHT 30x30 cm                        
Die Grenze zwischen Alt und Jung, Frühling und Winter symbolisiert dieses Bild. Das frische Grün verändert sich zu einem bläulich schimmernden Weiß. Die Heiterkeit der Jugend geht ihren Weg zur Ausgeglichenheit der Älteren. Es wird eine Grenze überschritten. Der Halbedelstein Heliotrop schenkt uns Vitalität und hat eine positive Wirkung auf Körper und Psyche. Er hilft sich besser abzugrenzen und unangenehme Einflüsse fernzuhalten, Entscheidungen zu treffen und Mitgefühl sowie Demut zu zeigen.

DER HORIZONT 30x30 cm                            
Dieses Bild symbolisiert die Weite und gleichzeitig die Nähe von Himmel und Meer. Es wirkt ausgleichend, genau wie der Halbedelstein Mookait. Es gibt Kraft und ruft den Tatendrang in uns hervor. Gleichzeitig gibt es Gelassenheit und Entspannung. Der Mookait hilft Grenzen zu überschreiten und negative Einflüsse hinter uns zu lassen, genauso als würde man in ein unbekanntes, aber verheißungsvolles Land reisen.

DER WUNSCH 60x80 cm                            
Das Bild symbolisiert die Grenze zwischen Wunsch und Wirklichkeit, Frieden und Gewalt.
Der Wunsch der Menschen zu fliegen, die Grenze der Erdanziehungskraft zu überwinden
und in höhere Sphären aufzusteigen - ist gelungen. Aber so mancher andere Wunsch scheint noch unerfüllbar – die Grenze noch so weit entfernt.

Geboren 1966 und aufgewachsen in Wiener Neustadt, wo sie mit ihrem Mann und ihren drei Kindern lebt. Seit frühester Jugend ist Malen ihr liebstes Hobby. Verschiedene Techniken durch Experimentieren mit Farbe, Untergrund und unterschiedlichen Materialien selbst erarbeitet.
Vorrangig verwendet sie Acryl, Öl und Wachs. Sie bemalt außerdem Untergründe wie z. B.: Wände, Satelliten-Spiegel, Verteilertüren, Steine usw.
Für die Stern- und Kraftbilder verwendet sie  Halbedelsteine, die sie zum Teil selbst bearbeitet.
Die Werke sind naturalistisch, z. B.: Landschaften und Tiere, oder abstrakt z.B.: Stern- bzw. Kraftbilder.

zahlreiche Ausstellungen ab 2007 in Wien und NÖ

Christoph UIBERACKER www.galeriestudio38.at/CHRISUI

BLICK OHNE EINBLICK Öl & Spachtelmasse auf Leinwand 80x60 cm, SCHEINBAR OFFEN Öl & Spachtelmasse auf Leinwand 80x100 cm    
Blick ohne Einblick und Scheinbar offen zeigen Grenzen (konkret durch Hausmauern umgesetzt) auf, die scheinbar überwindbar sind, da Fenster und Türen offen stehen.
Allerdings ist der Blick ins Innere verwehrt, genau so wie wir in Menschen keinen Einblick haben. Wie in der Realität kann man die Situation erst beurteilen, wenn man sich weiter nähert. Das birgt aber auch Unbekanntes und möglicherweise Gefahr.

GRENZÜBERSCHREITUNG Fotografie Analogvergrößerung vom Negativ 40x30 cm, GRENZE DER FREIHEIT Fotografie Analogvergrößerung vom Negativ 30x40 cm        

Grenzüberschreitung beschreibt mit klarer Botschaft, was geschehen kann, wenn Menschen sich in eine Sackgasse manövrieren und den Bezug zur Realität und vor allem jede Empathie für andere Menschen (oder allgemein Lebewesen) verlieren. Radikalität ist leider nach wie vor ein gängiges Muster auf dieser Welt, eng verbunden mit Ungleichheit und Ausbeutung – die ja bei genauer Betrachtung noch immer ein Motor unserer Wirtschaft ist.

Grenze der Freiheit präsentiert ein Klischee der „Behinderung“, stellvertretend dafür steht der Rollstuhl und das Gitter, als eine Art Gefängnis. Damit thematisiert es die Stigmatisierung von Menschen mit (für den „Gesunden“ scheinbaren) Einschränkungen. Das Bild soll zum Fragen animieren: Was ist Freiheit für die einzelnen Menschen eigentlich? Sind nicht auch scheinbar gesunde Menschen eingeschränkt (im Denken)? Gleichzeitig ist es ein Plädoyer für das Leben, das Neu Gestalten nach dem Scheitern.

Für mich ist Kunst keine Technik oder Disziplin, sondern ein Teil einer Herangehensweise zum Begreifen dieser Welt, so wie auch die Wissenschaft. Ich will mit meiner Kunst Geschichten erzählen aber auch Erkenntnis schaffen.

Geboren 1972 in Wien, ab 1978 erste Versuche mit Bleistift und Tusche, ab 1985 Ölmalerei, 1990-96 Studium Technische Chemie in Wien, 1991 Beginn experimentelle Fototouren mit Freunden, 1999 Dissertation in theoretischer Chemie / Physik, 2000-01 Assistent (Physik) in New York City; Beginn Analogfotografie (BW), ab 2002 Mitglied Fotoreferat TU Wien, ab 2012 Professor für Naturwissenschaften, HTL TGM (Wien)

Künstlerische Weiterbildung bei:
Robert Colnago, Wolfgang Ammer, Udo Hohenberger, Sophia Brandtner, Michael Fuchs. Mitglied bei ::kunst-projekte::.

Alexandra Maria WEINBERGER www.galeriestudio38.at/AMWeinberger

Es ist mir ein großes Anliegen, die Empfindungen und Wahrnehmungen, die mich zur Gestaltung meiner Werke bewegen, auch anderen Menschen zugänglich zu machen. Ich möchte einen Einblick in meine Seelenwelt gewähren und so den Betrachter meiner Bilder dazu verlocken, sich mit jenen Themen auseinanderzusetzen, die mich selbst bewegen. Das Ziel, das ich mir selbst dabei gesetzt habe, ist es Empfindungen zu entlocken. Wesentlich in meinen Arbeiten ist die Verwendung unterschiedlicher Materialien, Stile und Farben. Ich bin auf der Suche, ich möchte erkunden, entdecken und spielen. Endlose Serien nur unwesentlich veränderter Werke und monotoner Bildgestaltung sind nichts für mich - sind mir zu wenig beweglich, zu weit weg von der gelebten Realität. Ist nicht auch das Leben einem ständigen Wandel unterworfen?   

AUFBRUCH 2015 Acryl 80x60 cm                     
Aufbruch bedeutet Veränderung. Es erfordert Mut sich neuen Herausforderungen zu stellen. Es erfordert Optimismus darauf zu vertrauen, dass auch an hinter den düstersten Wolken der Verzweiflung ein blauer Himmel darauf wartet hervorzubrechen.

ESCAPE FROM SYRIA 2015 Acrylmischtechnik 100x50 cm                     
Menschen riskieren ihr Leben auf der Suche nach der Möglichkeit ein Leben zu führen. Sie verlassen die Heimat, die Familie, die Freunde. Ein Aufbruch ins Ungewisse. Der Weg ist gefährlich, die Sorgen lasten schwer. Gleichzeit steht Hoffnung in den Gesichtern. Hoffnung auf Frieden, Hoffnung auf einen Neuanfang, Hoffnung auf ein menschwürdiges Dasein.

Über mich:
Geboren 1966 in Stockerau/NÖ, aufgewachsen in Klosterneuburg und in Königstetten bei Tulln
Verheiratet, 2 Töchter (22 und 24) Vollzeit beschäftigt im öffentlichen Dienst
Seit Anfang 2012 Betrieb eines eigenen Ateliers „Atelier Wilhelminenberg“, 1160 Wien, und Leitung von Acrylmal-Workshops
Ausstellungstätigkeit seit 2012 in Wien, NÖ und Tirol (ART Innsbruck) Mitglied bei ::kunst-projekte::

Waltraud ZECHMEISTER www.galeriestudio38.at/ZECHMEISTER

Serie GRENZGÄNGER
HINTER GITTERN Acryl auf ausgeschnittenem Keilrahmen mit hinterlegtem Gedicht 30x50 cm
Hinter Gittern ist der Mensch gefangen in seinen Vorurteilen, seinen Prägungen und Ritualen. Diese Gitter sollen niedergerissen werden, damit die Menschen einen Schritt aufeinander zugehen  und einander mit mehr Respekt und Achtung begegnen können.

JA’LA Acrylcollage auf Keilrahmen 70x65 cm
Der Untertitel des Bildes „Das Spiel des Lebens“ soll zeigen, dass das Leben ein ewiges Hin und Her ist, eine stete Abfolge von Grenzen ziehen und Grenzen überschreiten.

MARIONETTE räumliche Acrylcollage 80x60 cm
Der Glaube, sich permanent überfordern und seine Grenzen übersteigen zu müssen, macht aus Menschen Marionetten und führt zu Müdigkeit und Burnout.

TOPSY TURBY beidseitig bespannter Keilrahmen, Strukturpaste & Acrylfarben 50x50  cm
Doppelte Zäune hindern den Menschen daran, die körperlichen und mentalen Grenzen zu überschreiten. Das Bild soll dazu anregen, darüber nachzudenken, wie man die Grenzen in allen Bereichen überwinden und zu neuen, selbstbestimmten Lebenswegen finden kann. Ein anderer Aspekt wäre der Bezug auf die aktuelle Flüchtlingssituation, wo Europa sich mit doppelten Zäunen vor dem Flüchtlingsstrom abschotten möchte.

Geboren 1958 in Wien. Studium der Germanistik und Romanistik, Unterricht am BORG 1; Im Zuge ihrer Ausbildung zur ganzheitlichen Kunsttherapeutin findet sie ihre Identität als Künstlerin (Schriftstellerin, Fotografin und Fotografikerin) und geht seither mit ihren Werken an die Öffentlichkeit (Ausstellungen, Lesungen und Publikationen. Mitglied bei ::kunst-projekte::.

 

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presseinformation

 

„Grenzbewegungen“ - erste Gruppenausstellung zum Jahresthema 2016 im Club International!      
Am 16. Februar wurde die erste von drei Gruppenausstellungen zum Jahresthema 2016 „Grenzen überschreiten… in Bewegung sein“, eröffnet, für die Ursula Pfeiffer vom Verein kunst-projekte als Kuratorin verantwortlich ist. Die erste Werkschau vereinte äußerst spannende, außergewöhnliche Positionen von zehn international tätigen Künstlerinnen und Künstlern.



 


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