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TAGEBUCHTAGe 2015 - Das Tagebuch der [WUNSCH] TRÄUME


text zur ausstellung  I  die.künstlerdie.werke der ausstellungen  I  events  I  presseinformation  I 


Das innovative Projekt TAGEBUCHTAG wurde von der Wiener Malerin Traute Molik-Riemer 2004 ins Leben gerufen und findet heuer bereits zum 10. Mal statt – nicht nur in Österreich, sondern auch in Berlin und London. Lesungen aus Tagebüchern, Briefen und Autobiografien fördern die Basisliteratur und regen Menschen zum Schreiben ihrer eigenen Lebensgeschichte an. www.tagebuchtag.at
::kunst-projekte:: erweitert diesen Ansatz: das TAGEBUCH als KUNSTFORM der Literatur und der visuellen/bildenden Kunst.


Träume, Wunschträume und Utopien – Tagebücher aus Literatur und bildender Kunst!

Der Verein ::kunst-projekte:: beteiligte sich zum 8. Mal fächerübergreifend„in Wort und Bild“ am Tagebuchtag - mit Lesungen und begleitenden Gruppenausstellungen am 16. und 20. November. Die am Projekt mitwirkenden Autorinnen und Autoren, bildende Künstlerinnen und Künstler setzten sich diesmal mit „Träumen, Wunschträumen und Sehnsüchten“ in Texten und Bildern auseinander. Dabei floss auch das Jahresthema 2015 UTOPIEN ein.

::kunst-projekte:: TAGEBUCHTAGE 2015 in Wort & BildBUCHPRÄSENTATIONEN, LESUNGEN, AUSTELLUNGSERÖFFNUNGEN

GROSSES AUSSTELLUNGSFINALE am Samstag, 16. Jänner 2016 ab 16 Uhr
im OFFSPACE Club International C.I. Payergasse 14, 1160 Wien
Mit: 

Alberto BARDINI, Helga BEER, Vjekoslav BORIC, Brigitte ECKL, Jagoda LESSEL, Daniela MITTWEG, Ilona PETÖNE SZENTES, Sylvia PRESSLAUER, SONJUSCHA La Donna Artista, Ivana TOMIC, WESSI, Waltraud ZECHMEISTER
Literatur: Christine HUBKA, Waltraud ZECHMEISTER (Manfred LOYDOLT, Brixi SCHULTZE, Luis STABAUER) 

Die beiden vom Verein ::kunst-projekte:: organisierten Ausstellungen zu den Tagebuchtagen werden ab Mitte Dezember zu einer gemeinsamen Werkschau im OFFSPACE Club International vereint, die noch „bis nächstes Jahr“ täglich von 10-2 Uhr präsentiert wird. Am 16. Jänner wird dann das Ausstellungsfinale mit dem Abhängen der Kunstwerke gefeiert. Zuvor laden die beteiligten Künstlerinnen und Künstler zu einem allerletzten Ausstellungsrundgang ein. Einige Autorinnen und Autoren sind ebenfalls anwesend und signieren ihre Bücher.
Die beiden Ausstellungen unter dem Übertitel „Das Tagebuch der [Wunsch]TRÄUME“ wurden – dem neuen Jahresthema entsprechend – durch „grenzüberschreitende Bewegung“ vereint und sollen damit allen, die sie noch nicht sehen konnten, zugänglich gemacht werden.


Montag, 16. November 2015, 19 Uhr CLUB INTERNATIONAL [ Plakat  ]
C.I. Payergasse 14, 1160 Wien

MANCHMAL IN MEINEN TRÄUMEN
Das Tagebuch der [Wunsch]TRÄUME

LESUNG/BUCHPRÄSENTATION: Christine HUBKA


AUSSTELLUNG:
Alberto BARDINI - Brigitte ECKL - Jagoda LESSEL - Daniela MITTWEG -
SONJUSCHA La Donna Artista - Ivana TOMIC - WESSI



 

Freitag, 20. November 2015, 20 Uhr bilder.worte.töne [ Plakat  ]
Osteria Allora ART.WALLENSTEINPLATZ Wallensteinplatz 5-6, 1200 Wien

IM GARTEN DER ERINNERUNG
Das Tagebuch der [Wunsch]TRÄUME

LESUNG:
Manfred LOYDOLT - Brixi SCHULTZE - Luis STABAUER

AUSSTELLUNG:
Helga BEER - Vjekoslav BORIC - Brigitte ECKL - Matthias KRETSCHMER -
Ilona PETÖNE SZENTES - Sylvia PRESSLAUER - Waltraud ZECHMEISTER

die.künstler &  die.werke der ausstellungen

CLUB INTERNATIONAL
LESUNG


Christine HUBKA 
1950 geboren in Wien, Mag. theol., evangelische Pfarrerin i. R.; Gefängnisseelsorgerin in der Justizanstalt Josefstadt in Wien. Gründerin des Evangelischen Flüchtlingsdienstes. Preisträgerin des Bruno Kreisky Menschenrechtspreises. Autorin zahlreicher Sendungen im ORF-Radio und mehrerer religionspädagogischer Fachbücher sowie Kinderbücher. 

Christine HUBKA
IM NACHKRIEGSHAUS - Eine Wiener Kindheit im Schatten Siebenbürgens (erscheint am 5. Oktober)
Mit einem Nachwort von Dr. Peter Diem. 
Reihe - plattform - HISTORIA (hrsg. von Peter Diem)                                                                                
€  19,--  ISBN 978-3-9503682-5-3, 144 Seiten, brosch., 10 Abbildungen
Mehr unter www.plattform-martinek.at/newsread.php und www.galeriestudio38.at/PLATTFORM-MARTINEK

Liest man Christine Hubkas „Nachkriegshaus“, wird man an das Zitat von Friedrich Hebbel erinnert:
„Dies Österreich ist eine kleine Welt, in der die große ihre Probe hält“.  
Im Eigentumshaus nördlich des Landstraßer Gürtels in Wien, in dem die 1950 geborene Protagonistin Marie aufwächst, kommt
„alles“ in kleinem Maßstab vor. Im Haus wohnen Angehörige aller Sozialschichten, vom Straßenbahner bis zum Akademiker,
darunter auch eine Familie mit Migrationshintergrund. Die großen politischen Lager der Nachkriegszeit sind vertreten –
vom schlagenden Burschenschafter und ehemaligen Nationalsozialisten bis hin zum CVer und katholischen Widerstandskämpfer.
Das Haus ist ein treffsicheres Modell für das vielfach gestörte Zusammenleben von Wohnungsnachbarn in Wien und für alles das,
wofür das „goldene Wienerherz“ nicht steht. (Peter Diem)

AUSSTELLUNG


Alberto BARDINI abas-home@drei.at
Geboren 1972 in Belgrad, lebt seit 1978 in Wien, malt seit 1990, vorwiegend Ölbilder auf Leinwand, aber auch Aquarelle, Zeichnungen, experimentiert mit verschiedensten Techniken. Beschäftigung mit Schmuck- und Möbeldesign, Bildhauerei, Fotografie und Architektur. 
Seit 2015 Ausstellungsbeteiligungen bei ::kunst-projekte::.

Die abstrakten Werke „boat people diary - Stop Killing The Future (EXIT)“ und "Coming from a" setzen sich mit Flucht und Vertreibung auseinander. Bardini versucht, die verwendeten Mittel (z.B. aufgetragene Farbmenge, Anzahl der Farben, kein Pinsel, etc.) zu minimieren, er erforscht: eine Idee, ein Gefühl, ein Wort, usw. Das Ergebnis steht nie zu Beginn fest, es ist immer Resultat eines Prozesses, manchmal sogar einer Zerstörung oder Übermalung. Die Werke sind daher auch fast immer „unvollendet“ im Sinne von „weiter entwickelbar“. 

Brigitte ECKL www.galeriestudio38.at/BRIGITTE-ECKL
Geboren 1956 in Linz, in Ottensheim freischaffend tätig. Ausbildung an der Kunstschule Linz. Die Themenkreise der Arbeiten – Zeichnung, Monotypie, Ölmalerei – fokussieren immer wieder den Menschen, wo es ausgehend von der bloßen Körperlichkeit speziell um Momente des emotionalen Miteinanders der Individuen geht. Ab 1999 zahlreiche Ausstellungen. Private und öffentliche Ankäufe. Mitglied im OÖ Künstlerbund, im Europäischen Kunstkreis und bei ::kunst-projekte::.

Brigitte Eckl ist in beiden Ausstellungen vertreten: Sie präsentiert zwei Monotypie-Zyklen:  in der ersten Ausstellung MANCHMAL IN MEINEN TRÄUMEN und in der zweiten IM GARTEN DER ERINNERUNG, wo alte Fotografien eingearbeitet sind. 
In ihren Träumen wünscht sie sich zurück in ihre Kindheit. Bilder aus diesem Garten der Erinnerung erscheinen wie Tagebuchfragmente einer vergangenen Zeit in ihrem Gedächtnis und werden so wieder lebendig – im Hier und Jetzt.

Jagoda LESSEL www.galeriestudio38.at/JAGODALESSEL
Geboren 1949 in Madjere bei Prokuplje in Serbien, Philosophiestudium an der Universität von Priština. Lebt und arbeitet seit 1968 in Wien. Künstlerische Ausbildung bei Anton Lehmden, Daniel Fischer und Awad Krayem. In ihren Werken befasst sie sich mit dem Menschen und seinem In-der-Welt-Sein. Neben einer breiten Farbpalette sind die Tendenz zur Auflösung des Gegenständlichen sowie der expressive Charakter vieler Werke charakteristisch für ihr Schaffen. Rege nationale und internationale Ausstellungstätigkeit seit 1999. Mitglied in vielen Künstlervereinigungen und bei ::kunst-projekte::.

Alle Menschen sind fröhlich, freundlich zueinander und nehmen die Kunst aus eigener Sicht wahr. Dies vermitteln auch die Bildtitel – „Karibik im Winter“, „Ein weiter Garten“, „Ein weiter Blick“ und „Sommerbrücke“. In ihrer Phantasie wünscht sich Jagoda Lessel Offenheit, keine Enge im Denken und Akzeptanz den anderen Menschen gegenüber, egal, von wo sie sind und welche Hautfarbe und Religion sie haben.

Daniela MITTWEG www.kunst.serafina-gl.de
Geboren 1965 in Meran, lebt in Bergisch Gladbach (D). Das künstlerische Schaffen begleitet sie schon ein Leben lang. Nach mehreren Jahren Ausbildung bei diversen Künstlern, Studium an der Freien Kunstschule Köln. Musik, Poesie, Bewegung und Tanz sind für sie wichtige Themen in ihrem Leben, die sie auch in der Malerei umsetzt. Der Mensch und sein Erleben zu sich und seiner Umwelt und seine Außenwirkung stehen im Mittelpunkt ihrer Malerei. Seit 2002 Teilnahme an diversen Ausstellungen. Mitglied der Künstlervereinigungen crossart und die-artler.

Daniela Mittweg bringt Traumwelten auf die Leinwand, die Utopien und Wirklichkeit in sich vereinen. Das Bild „Vergessener Traum“ könnte eine zerstörte Umgebung darstellen, die sich auch erst langsam entwickeln oder verändern kann. „Versunken“ beschreibt eine Welt unter Wasser, in der eine weibliche Figur staunend eintaucht. Beide Werke sind mit hohem Wasseranteil in der Acrylfarbe gemalt und erzeugen durch die verwendeten Gelb-Grün-Töne eine besondere Wirkung. 
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SONJUSCHKA La Donna Artista www.galeriestudio38.at/SONJUSCHKA
Geboren 1982 in Wien. Sonjuschka entdeckte schon in früher Kindheit ihre Liebe zur bildenden Kunst. Ihre Ausdruckskraft ist das Ergebnis einer kontinuierlichen Weiterentwicklung. Grundthemen wie Glaube, Liebe, Schönheit, Hass, Vergänglichkeit bestimmen ihre Malerei. Der künstlerische Einfluss kommt von großen Namen wie Holbein, Mucha, Klimt und Stan Lee, einem der berühmtesten Comiczeichner unserer Zeit. Charakterdesign für Comics und Covers für die englische Film-Zeitschrift „Universal“. Zahlreiche Ausstellungen seit 2008. Mitglied bei ::kunst-projekte::.

Die beiden Comics thematisieren – basierend auf Träumen – humorvoll und hintergründig das künstlerische Empfinden und Selbstverständnis von Sonjuschka. 

Ivana TOMIC blankegedanken.wordpress.com
Geboren 1988 in Belgrad, lebt und arbeitet seit 2013 in Wien. In ihrem Schaffen bewegt sie sich neben der bildlichen auch auf der textuellen und sprachlichen Ebene, wodurch Sinnbilder entstehen, die eine Art zeitgenössisches Emblem darstellen. Zu ihren Vorbildern zählt sie Scarface, Falco, Jim Morisson, Mark Gonzales und LeBron James, Brausecharme & Zeitungspoesie.

Die Auswahl von Bild-Text-Collagen, analog und digital, hat den Charakter von einzelnen Tagebuchseiten. Tagebücher sind für Ivana Tomic oft Mittel, durch die man sich befreit, durch die man eigene Gedanken strukturiert und nicht selten zur inneren Ruhe gelangt. In dem Sinne ist es möglich, sie als Zufluchtsorte, bzw. als Tempel des Inneren zu deuten, als schriftliche Räumlichkeiten für eigenartige Utopien.

WESSI (Benderlieva Karlhofer) www.wessi.at
Geboren 1971 in Sofia (Bulgarien), lebt seit 1991 in Wien; Studium an der Akademie der Bildenden Künste, Wien, Schwerpunkt Malerei und Restaurierung, 1996 Diplom; Aufenthalt und Arbeit in New York, National Academy of art and design; 1999-2005 Lehrtätigkeit an der Wiener Kunstschule. Zahlreiche Ausstellungen in Österreich, Frankreich, Schweiz, USA, Russland und Israel.

„Ein Versuch über die Siebenbrunnengasse“ ist Teil des Projektes „Sich verzeichnen“ bei „Wir sind Wien – Festival der Bezirke“ in Wien Margareten. Parallel zum Kartieren der zurückgelegten Strecke entstand ein Textblock, der aus zwei Sätzen gebildet ist und einen Zeitraum von mehreren Jahren umfasst. Der Text ist eine Tagebucheintragung in konzentrierter Form, die sich wie ein Netz um geographische Punkte des fünften Bezirkes spannt. Er ist im Sinne eines Bewusstseinstromes geschrieben, außerhalb des Sprachraumes von Wessis Muttersprache (bulgarisch) und bildet eine Brücke hin zu ihrem (Sprach)Raum des Hier und Jetzt in Wien.

 


Osteria ART.Wallensteinplatz
LESUNG

Manfred LOYDOLT www.galeriestudio38.at/LOYDOLT
Geboren 1961 in Wien. Ab 1992 private Studien in Regie, Schauspiel und Gesang u. a. bei Peter Klein und Otto Schenk. Mitbegründer und Leiter des Wiener Theatervereins „VORHANG AUF!“. Regiearbeiten und verschiedene Tourneen als Schauspieler und Sänger. Langjähriges Mitglied des ERSTEN WIENER LESETHEATERS UND ZWEITEN STEGREIFTHEATERS mit knapp 300 Mitwirkungen in 21 Jahren. Theaterschriftsteller und 
-übersetzer („Es ist nicht leicht ein Kind zu sein“; „Madame Butterfly“ von David Belasco). Mitglied bei ::kunst-projekte::.

Die Erzählung „Ein Licht im Dunkeln“ beschreibt traumartige Sequenzen während eines Krankenhausaufenthaltes des Autors in Moskau.

Brixi SCHULTZE 
Autorin und Malerin. Geboren gegen Ende des Zweiten Weltkriegs in Wien. Sie musste die schweren Nachkriegsjahre, aufgrund der Abwesenheit des Vaters, mit ihrer Mutter und ihrer kleinen Schwester durchstehen. Später war sie in der Verwaltung tätig. Sie lebt mit ihrer Familie in Wien und in Reichenau an der Rax, in dem Haus, das ihr Vater, der in Norwegen abgeschossene Flieger, für seine kleine Familie zu bauen begonnen hatte.

Lesung aus dem Buch „Mein Vater, der Fremde“. 48 Jahre später – vom fremden Feind zum betrauerten Menschen
Verlag Liber Libri Wien 2014
160 Seiten, Broschur
ISBN 978-3-85481-096-4
EUR 22,80

Der Bericht über das Leben und Sterben des Vaters von Brixi Schultze, der als deutscher Flieger im Zweiten Weltkrieg in Norwegen bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam und vom fremden Feind zum betrauerten Menschen wurde. Das Buch zeugt davon, wie Menschen Ländergrenzen und die Konflikte der Vergangenheit bewältigen können – am Beispiel einer kleinen norwegischen Stadt und einer österreichischen Autorin. Die Bemühungen des norwegischen Chronisten, die Tochter des abgeschossenen Fliegers zu finden, den die Menschen Sæbøs in Ehren gehalten hatten, werden in bewegender Weise geschildert. Beeindruckend ist der achtsame Umgang mit dem Feind als Aussöhnung mit der Vergangenheit und das Lernen aus der Geschichte. Jedes Jahr fährt eine Klasse der städtischen Schule nach Auschwitz. 

Luis STABAUER www.luis-stabauer.at
Geboren 1950 in Seewalchen am Attersee. Lebt in Wien und in Seewalchen. Neben seinen beruflichen Aktivitäten beschäftigt er sich mit zeitgeschichtlichen Fragen, im Speziellen mit Bewegungen und Menschen aus Europa und Lateinamerika. Absolvierte mehrere Schreibwerkstätten bei renommierten Autor_innen. Gründungsmitglied der „Literaturgruppe Textmotor“. Veröffentlichungen: Romane, Sachbücher, Lyrik- und Prosabeiträge in Anthologien und Literaturzeitschriften. Mitglied der IG AutorInnen Österreich.

Lesung aus dem Buch „Atterwellen“. Episoden-Roman
Verlag Resistenz 2015
160 Seiten, Taschenbuch: 
ISBN-10: 3852852757
ISBN-13: 978-3852852751 
EUR 19,99

Ernas Tagebucheinträge aus sechzig Jahren werden für ihren Sohn Karl zur Basis episodenhafter Erzählungen über ihr Leben: Mit fünfundzwanzig Jahren zieht sie, die Tochter eines niederösterreichischen Bauern, zu Leopold nach Seewalchen am Attersee. Sie bauen ein Haus, eröffnen ein Gasthaus. Ihr Traum vom erfüllenden Eheleben ist da längst zu Ende. Erna begreift, wie klein die Welt ist, die ihr als Ehefrau und Mutter von fünf Kindern zugedacht ist. Nach siebenundzwanzig Jahren ist Scheidung die einzige Lösung. Aber Erna hat das Träumen nicht verlernt.

AUSSTELLUNG
Helga BEER www.beerassa.jimdo.com
Geboren in den 1950ern in Wien, freizeitliche Malerin unter dem Künstlernamen BEERASSA. Malt und strukturiert großteils in Acryl. Schreibt auch gerne, vor allem Wienerisches. Letzte Ausstellungen: Rathaus Wien, Schloss Tribuswinkel, Grand Hotel Panhans am Semmering, Marokkaner Kaserne, Schloß Wilhelminenberg u. a. m.
Ihr Ziel: den Betrachter erfreuen, zum Nachdenken anregen und zum Lächeln bringen.

Das abstrakte Acryl-Bild „Fenster der Hoffnung“ ist mit einem kurzen Gedicht versehen:
Ehe Deine Hoffnung bricht: Richte den Blick ins Licht! Und fühle: so schlimm ist es nicht! 

Vjekoslav Boric www.galeriestudio38.at/BORIC
Geboren 1957 in Bistrinci (Slawonien), lebt in Wien. Seit 1995 Ausstellungen in Wien, Kroatien und USA. Malt vorrangig gegenständlich und hauptsächlich Ölbilder auf Leinwand Mitglied bei ::kunst-projekte::.

Die dreiteilige Serie „Engel“ zeigt drei menschliche Wesen in einem Levitations-Zustand. Anreiz diese Motive zu malen, war wiederholtes Anschauen des Films von Wilm Wenders „Der Himmel über Berlin“. Auch wenn man nicht an Engel glaubt, sie leben doch irgendwie in jedem von uns.

Brigitte ECKL www.galeriestudio38.at/BRIGITTE-ECKL
Im Monotypie-Zyklus IM GARTEN DER ERINNERUNG, sind alte Fotografien eingearbeitet. Bilder aus diesem Garten der Erinnerungen erscheinen wie Tagebuchfragmente einer vergangenen Zeit in ihrem Gedächtnis und werden so wieder lebendig – doch sie erwacht im Hier und Jetzt.

Matthias KRETSCHMER www.individualarts.at
Geboren 1980 in Gmunden/OÖ, lebt in Wien. Absolvent der Werbe Akademie & der Wirtschaftsuniversität Wien. Das Interesse an Kunst und Malerei war immer treibende Kraft bzw. ein fixes finanzielles Standbein in den jungen Studentenjahren. Nach 10 Jahren im Marketing (Konzeption, Illustration, Art Direction) kam dann der Entschluss, den Traumberuf des freischaffenden Künstlers zu verfolgen. Künstlerische Tätigkeit in Gmunden, Wien und Györ (HU).
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Die quadratischen Bilder „Blüte des Lebens“ und „Schöpfung in Kupfer“ in Mischtechnik bestehen jeweils aus einer kreisförmigen Anordnung mit einer Vielzahl von Gabeln und Löffeln. Erst im Zusammenhang erschließt sich die Bedeutung als Metapher für die eigenen Wünsche und Träume: erst im Kontext mit den Löffeln oder Träumen davor, danach oder daneben ergeben sie ein einheitliches Ganzes. Jedes Bild, aber auch jedes Leben, ist eine Zusammensetzung aus vielen kleinen Bausteinen und Elementen. „Blüte des Lebens“ ist dem 2015 geborenen Sohn Daniel gewidmet, das Gemälde wurde an seinem Geburtstag fertig gestellt.
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Ilona PETÖNE SZENTES www.galeriestudio38.at/PETOENE
Geboren 1962 in Budapest, Ungarn. Kunststudium an der HLA für Bildende und Angewandte Kunst in Budapest (Buch-Design) und an der Akademie der Bildenden Künste in Wien (Tapisserie). Lebt und arbeitet seit 1989 in Wien. 1983-1988 Veröffentlichungen von Grafiken in der kulturellen Wochenzeitschrift „Èlet és Irodalom" – „Leben und Literatur" in Budapest. Ausstellungen seit 1984 in Budapest, Wien, NÖ. Mitglied bei ::kunst-projekte::.

Die Zeichnungen mit Text tragen den Titel „Augenblicke aus dem Leben eines Hundes“. Die Figur des Hundes und Schrift sind mit dünnen schwarzen Tusche-Linien auf weißem Blatt gezeichnet.

Gedanken zur Werkserie:
An dieser Stelle sollte das Tagebuch meines Hundes gezeigt werden.
Aber, es existiert leider nicht. Nicht in einer Form die für Menschen lesbar wäre.
Schade. Ich würde es gerne lesen, oder dem Hund zuhören, wenn er seine Geschichten erzählt.

Aus diesem Wunsch heraus habe ich versucht, meine Einsichten (über ihn) als seine zu vermitteln: zu fälschen!

Damit bin ich keineswegs in schlechter Gesellschaft. Unsere menschliche Kultur beschäftigt sich mit derartigen Fälschungen seit Jahrtausenden. Sprechende Tiere, die sogar Lehren und Weisheiten übermitteln, kommen in großer Zahl in Sagen und Märchen vor.
Spielfilme, Cartoons und Theaterstücke kennen auch tierische Redner. 
Immer mehr Menschen melden Facebook Accounts im Namen ihrer Haustiere an.
Wissenschaftler erforschen die tierische Intelligenz.
Der Wunsch nach mehr (menschlicher) Kommunikation mit Tieren ist gegenwärtig.

Werden vielleicht in ferne Zukunft Menschen und Tiere miteinander reden können? Eine UTOPIE? Meine UTOPIE.

Sylvia PRESSLAUER www.sylvia-presslauer.at
1974 geboren in Kärnten, lebt in Mödling. Seit 2000 Hinwendung zur Kunst, Kunsttherapie und verwandten Themen u. a. Clownerie, Keramik, Arbeit am Tonfeld® Tanz der 5 Rhythmen nach Gabrielle Roth®, Singen nach Schlaffhorst-Andersen®, Malort nach Arno Stern®, SKAN - therapeutische Körperarbeit nach Wihelm Reich
seit 2003 intensive Beschäftigung mit Acrylmalerei und Mischtechniken
2010 – 2014 Ausbildung zur Multimedialen Kunsttherapeutin
seit 2014 Ausstellungen der Arbeiten im öffentlichen Raum u. a. Diagnosezentrum Mödling, Wirtschaftskammer Mödling, Universitätsklinikum St. Pölten
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Die abstrakten Bilder in eigenwilligen Formaten mit intensiven Farben und Kontrasten vermitteln Einsichten, Aussichten, Ausschnitte, so wie sie zumeist in Träumen oder in der Erinnerung daran vorkommen. Das Thema „Liebe“ spielt dabei eine wesentliche Rolle. 
In ihrer Malerei verwendet Sylvia Presslauer Acryl mit Pigment, Kohle, Sand, Ölpastellkreiden, Blattgold und Modellierpasten.
[ Big Island  ] [ einfach ] [ endless [ endurance ]

Waltraud ZECHMEISTER www.galeriestudio38.at/ZECHMEISTER
Geboren 1958 in Wien. Studium der Germanistik und Romanistik für das Lehramt; unterrichtet am BORG 1. Ausbildung zur ganzheitlichen Kunsttherapeutin, die sie dazu bringt, mit ihren literarischen und bildnerischen Werken an die Öffentlichkeit zu gehen. Zahlreiche Publikationen, Lesungen; Ausstellungen. Mitglied bei ::kunst-projekte::.

Waltraud Zechmeister formuliert in den Fotografiken verschiedene Wunschträume: nach einem Miteinander von Eltern und Kindern in Harmonie, nach selbstbestimmtem Leben, das sich im Ungehorsam gegenüber Traditionen und Konventionen äußert, nach Heilung, indem man seinen Schatten integriert.

Samstag, 31. Oktober 15.30 - 20 Uhr [ Plakat  ]

TAGEBUCH.SALON beim ART.SALON 2015

PROGRAMM
15.30 – 20 Uhr in der Bibliothek
Galerie ARTOPIA Kunst im Hinterhof Wiedner Hauptstraße 46, 1040 Wien 
der Firma CINEDOC GmbH

Interessante Neuerscheinungen aus 2015 – mit Tagebuchcharakter!

15.30 Uhr „DIE MÖRDERISCHEN SCHWESTERN“
Helga KOLSKY 
DAS AMULETT und andere seltsame Geschichten
&
Ingrid J. POLJAK 
ALLES THEATER. Sieben seltsame Geschichten
Kurzgeschichten - überraschend, märchenhaft oder nur seltsam. Kriminalgeschichten oder auch Schauergeschichten. Jedenfalls Geschichten, die nicht ganz zu erklären sind.
Buchpräsentation

17 Uhr
Michael POLLAN
DIE SPRECHENDEN POSTSÄCKE. Ein Märchen
In diesen Märchen gibt es keine Magier, keine Fabelwesen, keine Spukschlösser.
Nichts scheint geheimnisloser und profaner zu sein als die Lagerhalle einer Postverteilungszentrale -  und dennoch eine Welt, wo Realität und Phantasie nicht geschieden sind, wo sich der Alltag wie selbstverständlich mit dem Wunderbaren verbindet, wo wir zu den Dingen sprechen und sie zu uns.
Buchpräsentation

18 Uhr
Georg POTYKA
NACH BAGDAD UND WEITER. Ein österreichischer Botschafter im Orient
Unter den Ländern, in denen der Verfasser als hochrangiger Diplomat gelebt hat, sind drei, in denen sich deutlich zeigt, wie verschieden die Menschen die Welt erleben können, nämlich Indien, Pakistan und der Irak.
Buchpräsentation

19 Uhr
Martin KVYCH
NACHRICHTEN AUS DER FERNE 
Eine historische Bildgeschichte rund um den 1. Weltkrieg in 2 Teilen
Die Familiengeschichte, eine Spurensuche, die auch die eigene des Lesers sein könnte, spielt im Umfeld des I. Weltkrieges (1890 – 1920). Die versunkene Welt Galiziens, der Bukowina, Rutheniens bis ins Trentino und nach Venetien verbindet eine Vielzahl der Nachfolgestaaten der Donaumonarchie. Über 250 ausgezeichnet erhaltene Bilddokumente und Feldpostkarten lassen eine heute versunkene Welt lebendig werden.
Bild-Präsentation, Bildband
Die Großeltern kamen aus verschiedenen Teilen der Monarchie und haben das nunmehr im Austria Forum veröffentliche Bildmaterial inklusive einiger persönlicher Texte hinterlassen.
Diese Dokumente wurden zu einem Tagebuch, zu einer „Bild-Erzählung“ zusammengefasst, die umfassendes Bildmaterial aus dem 1. Weltkrieg enthält.

Darüber hinaus präsentiert der plattform JOHANNES MARTINEK Verlag Neuerscheinungen aus dem Herbstkatalog. Weitere Bücher von Helga KOLSKY und Ingrid J. POLJAK liegen auf.
Buchskulpturen von Lorella Bonelli

Montag, 2. November, 20 Uhr [ Plakat  ]


Literatur im Ground Xiro, Pazmanitengasse 15, 1020 Wien
Tagebuchlesung von Sonja Henisch SOMMER IN GRENZBEREICHEN & Werkpräsentation

events im überblick

::kunst-projekte:: TAGEBUCHTAGE 2015 in Wort & Bild
BUCHPRÄSENTATIONEN, LESUNGEN, AUSTELLUNGSERÖFFNUNGEN

TERMINE und ORTE:
Samstag, 31. Oktober 2015 15.30 – 20 Uhr 
LITERATUR.SALON mit Tagebuchcharakter Bibliothek der Galerie ARTOPIA Kunst im Hinterhof 
Wiedner Hauptstraße 46, 1040 Wien
LESUNG: Helga KOLSKY, Ingrid J. POLJAK, Michael POLLAN, Georg POTYKA, Martin KVYCH  

Montag, 2. November 2015, 20 Uhr
Sonja HENISCH bei Literatur im Ground Xiro Pazmanitengasse 15, 1020 Wien

Montag, 16. November 2015, 19 Uhr 
OFFSPACE CLUB INTERNATIONAL C.I. Payergasse 14, 1160 Wien
LESUNG: Christine HUBKA
AUSSTELLUNG: Alberto BARDINI, Brigitte ECKL, Jagoda LESSEL, Daniela MITTWEG,
SONJUSCHA La Donna Artista, Ivana TOMIC, WESSI

Freitag, 20. November 2015, 20 Uhr bilder.worte.töne 
Osteria Allora ART.WALLENSTEINPLATZ Wallensteinplatz 5-6, 1200 Wien
LESUNG: Manfred LOYDOLT, Brixi SCHULTZE, Luis STABAUER
AUSSTELLUNG: Helga BEER, Vjekoslav BORIC, Brigitte ECKL, Matthias KRETSCHMER, 
Ilona PETÖNE SZENTES, Sylvia PRESSLAUER, Waltraud ZECHMEISTER

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