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BERNADETTE STUMMER


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vita

Freischaffende Filmemacherin, Filmproduzentin, Kunstschaffende, Lehrende, Forschende.

Eigene künstlerische Arbeiten, mehrjährige Ausbildung mit Projektarbeiten;

Entwicklungsbereiche: Idee, Konzept, Drehbuch, Schnitt, Regie, Kamera, Ton, Ausstattung, etc. (Teams + Solo), Bühnenvideos, Video-Installationen, Filmfestivalbeiträge, Werbung, Dokumentationen, Berichte, Aufzeichnungen, Experimentalfilme, Ausstellungsvideos, Visuals; Figurenentwicklung, Texte, Vibraphon-Improvisationen etc. Lesungen, Objekt-Installationen, Bühnenauftritte, Film-Kleinrollen.

www.bernadettestummer.at www.wasserhaus.at          mailto: bernadette.stummer
Bernadette Stummer auf 

text

mein arbeitsplatz

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projekte

2018
21. September Mitschnitt der Gruppenausstellung SOZIALE HÄSSLICHKEIT 
Atelier BernARTgasse Bernardgasse 31/3-4 1070 Wien
16. Juni JOUR FIXE am 16. im 16. BLOOMSDAY IN OTTAKRING (STRASSEN KUNST FEST) 
Ulysses Videocollage Part VII Walking Around
siehe www.galeriestudio38.at/Kunst_16

2017
Teilnahme beim POETRY-FILM VIENNA  4.- 6. November 
www.poetryfilm-vienna.com/en/node/58
Bernadette Stummer (A) RILKE-LOU (09:35) bs
strength in either - inside or outside rooted? awareness of attendance -
notion of invisible presence colored shadows alike - mirage affirmed by fragrance even the words of the writer lose their margins.

16. Juni Mitwirkung beim BLOOMSDAY in OTTAKRING
"In beiden Welten zugleich"Videocollage Part VI, Filmstills als Bilder; [Gewinn]Spiel zum Gilbert-Schema
Präsentation am 7. Juli Ausstellung Filmstills zu Ulysses bis 9. September im Club International 1160 Wien

20. Februar Publikumsgespräch zum dok.film "Heimito und die Doderers" bei bilder.worte.töne 

2017, 2016
PRODUKTIONSLEITUNG und KÜNSTLERISCHE BERATUNG
bei FILM- und FERNSEHPRODUKTIONEN
„Es geht mir gut, ich komme bald“ – Österreicher als Kriegsgefangene in Turkestan 1914 – 1920
Info als PDF
"Die Kinder lassen grüßen" (Regie: Patricia Marchart)
"Heimito und die Doderers" (Regie: Herbert Krill, Imogena Doderer)
"Ungehorsam" (Regie: Terese Schulmeister)
"Evolution auf b" über Karl Schiske (Regie: Kurt Brazda)
CELEBRATING BLOOMSDAY IN OTTAKRING AM 16.06.2016 IM 16.
CROSSING BOUNDARIES Best of 2012+2013+2014+2015+PART 5_2016* 
Ein Multi-Media-Projekt von Bernadette STUMMER 
mit einer WERKSCHAU von MATERIALFRAGMENTEN im Juni 2016
VIDEO IM LOOP *mit einer Komposition von Rudi AIGELSREITER
PRÄSENTATION & ARTIST.LECTURE KUNST im Club International 1160 Wien
Begleitheft zum BLOOMSDAY als PDF
1. und 2. April Mitwirkung beim PERFORMANCE-THEATER
Selbstanzeige von Julius Deutschbauer - Theater des Verhinderns
WUK Währinger Straße 59, 1090 Wien www.wuk.at/event/id/18190

2015
16. September - 7. November UTOPIE_MENSCH Club International 1160 Wien
[ Werkliste Bernadette Stummer / Patricia Marchart ]
Mitwirkung mit Videocollage DIE UTOPIE DES SOWOHL ALS AUCH 20' 30'' beim BLOOMSDAY in OTTAKRING 

2014
16. September Videoarbeit bei Gruppenausstellung PARADIESE 3_3 Club International 1160 Wien
Beteiligung bei BLOOMSDAY IN OTTAKRING Videocollage NICHT UNTER DEM MARKTWERT
7. bis 10. Mai Mitwirkung bei JULIUS DEUTSCHBAUER/THEATER DES VERHINDERNS im WUK
Sesselkrieg zwischen allen Stühlen Stuhltanz mit anschließender Sesseltanzdisco
Konzept, Realisation und Performance Julius Deutschbauer / Theater des Verhinderns
Mitwirkung bei www.tqw.at/de/events/future-horizon-soir%C3%A9e-fractal-future

2013
Teilnahme Lesung Tagebuchtag 2013 (20. November - Osteria)
bis 31. Oktober Teilnahme an der Gruppenausstellung Zeit und Unendlichkeit Club International 1160 Wien
9. November Filmprojekt Käthe Sasso Zeitzeugin und Widerstandskämpferin
Regisseur Prof. Mag. Kurt Brazda  Kameramann Benjamin Epp Produktionsleitung Bernadette Stummer
Dokumentarfilm über die österreichische Widerstandskämpferin Käthe Sasso
"ERSCHLAGT MICH, ICH VERRATE NICHTS! KÄTHE SASSO, WIDERSTANDSKÄMPFERIN"
Eine Produktion von WIFAR gemeinsam mit Lhotsky-Film

Inhalt:

Käthe Sasso ist eine der letzten Überlebenden aus der Zeit des österreichischen Widerstandes
gegen die Nazis und hat qualvolle Jahre in Gestapogefängnissen in Wien durchlebt.
Dabei wurde sie Zeugin und Leidtragende der gnadenlosen NS-Justiz.
Nun begleiteten Regisseur Kurt Brazda und Kameramann Benjamin Epp die inzwischen
87-jährige Käthe Sasso, wie sie ihren Begegnungen und Erlebnissen von damals auf den
Originalschauplätzen in Wien nachspürt. Der Fokus des Filmes richtet sich auf Käthe Sassos Aktivität
und Haft in den Jahren 1938 bis 1944, in welchen sie die wesentlichen ProtagonistInnen
des österreichischen Widerstandes kennenlernte. Im Film erinnert Käthe Sasso an jene,
die im Kampf für die Menschlichkeit hingerichtet wurden und von denen viele bereits dem
Vergessen anheimgefallen sind.

Zeit und Unendlichkeit Skizzen A3 Zeitzyklen Club International 1160 Wien
Bernadette Stummer war an folgenden Tagen in der Ausstellung
und erzählte über den Entstehungsprozess ihrer Werkserie 19., 23. und 26. Oktober 
Performance mit dem Theater des Verhinderns in der Kunsthalle Wien beim #WWTBD- Festival
17. - 26. Mai

Mitwirkung 15. Yppenplatz (Preview beim Straßen-Kunst-Fest am Brunnenmarkt)
am 16. Juni Bloomsday in Ottakring Club International 1160 Wien
"Three times a day, after meals..." werde ich hungrig.
Videocollage mit Text- und Materialfragmenten zu "Ulysses" von James Joyce Part 2

künstlerische Mitwirkung bei - http://www.socialsatisfaction.org/socialdreamlab
6. Februar  - 2. März - de Young Museum (Kimball Gallery), San Francisco

2012 u. a.
Herbst  - Kooperation bei Filmland.Burgenland.2012
16. Juni Bloomsday in Ottakring “Cries of Sellers in the Streets” Club International 1160 Wien
Videocollage mit Text- und Materialfragmenten zu "Ulysses" von James Joyce Part 1
laufend Performances mit dem Theater des Verhinderns

2012 + 2012 diverse künstlerische Kurzkooperationen mit:
Kanonmedia / Alexandra Reill http://www.kanonmedia.com
Artbrut / Marika Schmiedt http://marikaschmiedt.wordpress.com/about
Barbara Anna Husar http://www.husar.tk
Verena Prandstätter http://www.artcultcomposition.at/wir.html
Aiko http://www.labfactory.at/1410821.0
Terese Schulmeister http://www.tereseschulmeister.at
Guillermo Horta Bethancourt http://danzaguillermo.blogspot.co.at
tdk/q-pro http://www.toechterderkunst.at/wp

und vieles verschiedenes mehr
waldscheune – mit.haut&haar – le.marchand – contact.vienna – die.welt.von.autisten - MaWa-GüWa – der rollstuhl.daniel – die GEOs – der fall johanna r. ...

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werke (beispiel)

Als „urheberrechtlich geschultes Kind der Filmbranche“ – war damals mein erster Blick auf die Frage: wann werden die Rechte am Originaltext frei – und ich sah: ab 14.Jänner 2011…und was war dann das nächste interessante Datum: 2. Februar 2012 – bzw. 2. Februar 2022 ….warum – weil James Joyce selber seine Möglichkeit an diesem Literarischen Werk „weiterzuknüpfen“ radikal pragmatisch mit dem 2. Februar 1922 beendete. (weil ihn das letztlich unerschöpfliche schon allzu sehr zu erschöpfen begann / [bedrohte].
Da er selber grob geschätzte 10 Jahre an seinem „Ulysses“ arbeitete - zuerst noch als geplante 13. Erzählung im Roman Dubliners angedacht – schließlich aber eben ab 1914 nachweislich als eigenständiges episches Werk angelegt - (also 10 Jahre nach 1904) – und diesen Prozess eben am 2. Feber 1922 als beendet erklärte….schätze ich den Prozess auf diese genannten rund 10 Jahre ein.

Also kam auch mir der Gedanke: Ja! – ab 2. Februar 2012 spielerisch-assoziativ (filmisch) mit der Reise nach Innen beginnen und grob 10 Jahre weiter fahren zu wollen – jedes Jahr eine andere Schichte „entdecken“ – und dann bis zum 2. Februar 2022 alle entdeckten Schichten zusammenzuführen versuchen (wird es eine komplexe Ordnung – oder ein Chaos ergeben???) – was werden Ulysses-Sucher darin entdecken können – oder wollen…
…mag sein, es wird kein einziges Bild aus 1904 dabei sein – mag sein, es wird kein einziges Bild aus Dublin dabei sein – mag sein, es wird keine Szene sich äußerlich wieder erkennbar abspielen…wird es mir trotzdem gelingen, dass so mancher Ulysses-Kenner auch eine „Ulysses-Atmosphäre in den Film-Montagen erkennen wird? - eine „innere Struktur“ – die aber vordergründig nicht an einem der 5 Struktur-Schemata abzulesen wäre, die inzwischen kursieren?
Passend zum 100. Geburtstag der Freigabe (der Beendigung) des Ulysses durch seinen Schöpfer James Joyce würde ich dann mittels Versenden + Vorführen des so entstandenen Materials um Reaktionen bitten.
Davor gibt es freilich die Möglichkeit – auch alljährlich – z.B. im Umfeld vom Bloomsday – schon die einzelnen bisher aufgefundenen Schicht-Fragmente zu zeigen.

“Cries of Sellers in the Street”
Video-Collage zu “Ulysses” von James Joyce

von Bernadette Stummer

Der Geist des Ulysses – in Ottakring

Ob die Strassen voller oder leerer waren – damals – am 16. Juni 1904 – als Mr. Bloom durch Dublin wanderte - durch eine Dichte unterschiedlichster Lebensäußerungen…Ob sie voller oder leerer waren – zwischen 1914-1922 – als James Joyce eben dieses literarische Werk schrieb (unter dem Eindruck anderer Städte, in denen er jeweils verweilte)….die Straßen waren so oder so dichter vom Geist ruhloser Menschen durchzogen als ein einzelner Mensch es für gewöhnlich gleichzeitig wahrzunehmen fähig ist.

Was hier die Dichte eines einzigen Tages prägt, ist die Vielfalt der Menschen - die laut schreienden ebenso, wie die leisen - die, die den ganzen Tag auf der Straße stehen ebenso, wie die, die hinter Fenstern (im Bett liegend) ihrer ungestillten Sehnsucht nachhängen. Von Geburt bis Tod - alles zugleich - fleischlich erlebt oder erinnert oder durch Zufall aktualisiert – Ein Biotop von Außenräumen + Innenräumen - der durch die oft aufgebrochene Syntax der Joyce’schen Sprache mehr Türen zugleich zu öffnen vermag, als wir unsererseits überhaupt hineinzublicken vermögen.

Ja - „Ulysses“ spiegelt sich im Gewirr des Alltags am Brunnenmarkt und in Ottakring jederzeit wider - das Video kann für einen Moment ein Spiegel dafür sein.

Bernadette Stummer
"Three times a day, after meals..." werde ich hungrig.
Videocollage mit Text- und Materialfragmenten zu "Ulysses" von James Joyce

10 Jahre - 10 Schichten...
Aufsplitterung (und im elften Jahr eine finale Zusammenführung)...von Aspekten europäischer Stadt-Mentalitäten in "Ulysses" von James Joyce
...letzte Worte in einer Ulysses-Rezension von Kurt Tucholsky (alias Peter Panter)
Liebigs Fleischextrakt. Man kann es nicht essen. Aber es werden noch viele Suppen damit zubereitet werden. Peter Panter Die Weltbühne, 22.11.1927, Nr. 47, S. 788.

2012 war "Cries Of Sellers In The Street(s)" Verlorenheitsmomente/Verlorenheitsräume...die Anpreisung von (eigen-verdrängter) Einsamkeit
Ulysses-Zitat: A WINE OF SHAME, LUST, BLOOD EXUDES, STRANGELY MURMURING.
Ulysses-Zitat: Remember Pasiphae for whose lust my grandoldgrossfather made the first confessionbox.
Ulysses-Zitat: Afar, in a reek of lust and squalor, hands are laid on whiteness.
... Todsünden brauchen Handlungsgegenwart - Läuterung braucht Zeit zwecks Vergänglichkeit...

Der Leib in Un-Ewigkeit >Fressen + Gefressen-Werden IM Dasein
Kirche sinnt Zeitlosigkeit und dient zugleich dem Akt der Einverleibung
...ich fresse Dich mit Haut und Haar - und darf Dich nicht berühren....
Zum Glück ruft die Uhr mich wieder und wieder in das Räderwerk des Gesellschaftsfähigen zurück.

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aktuell

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