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INGRID J. POLJAK


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geboren 1943 in Wien,
entdeckte im Alter von 13 Jahren das Buch
Der Geisterseher von Schiller/Ewers: es wurde zu ihrem langjährigen Kultbuch.
Gleichzeitig begann sie in Ermangelung von anderen Büchern, die ihr gefallen hätten, selbst Romane zu schreiben.
Nach dem Studium an der TU Wien war sie viele Jahre als Architektin und nebenberuflich als Grafikerin tätig.
Während dieser Zeit kam sie nur sporadisch zum Schreiben.
Ihre bisherigen Erfolge: Wettbewerb der Hamburger Schule des Schreibens: 1. Platz
Rundfunkveröffentlichung einer Kurzgeschichte
Krimiwettbewerb „Schlösserland Sachsen“: 13. Platz
Interview mit Ingrid J Poljak in Buchmanie
www.ingrid-j-poljak.com www.bild-zeichen-text.at  
mailto: ingrid poljak  Ingrid J. Poljak auf 





(c) Konstantin Seitz

text

„Ich schreibe, weil es mir Spaß macht, mich in meine Figuren hineinzuversetzen und ihre Freuden und Sorgen, Triumphe und Enttäuschungen mitzuerleben“.

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lesungen bisher

2018

5. Dezember Mitwirkung bei Ladies Crime-Night KRAMPUS-BENEFIZ-LESUNG
Buchhandlung Krimisalon, Magdalenenstraße 21, 1060 Wien
10. November aus DIABELLIS INFERNO 
Kurzlesung auf der BuchWien
30. Oktober aus DIABELLIS INFERNO Bücherecke BeLLeArTi GmbH Wiedner Hauptstraße 131, 1050 Wien
24. Oktober aus DIABELLIS INFERNO (mit Eric Manz) Buchhandlung Krimisalon, Magdalenenstraße 21, 1060 Wien
20. September bei bilder.worte.töne KRIMI.Zeit
13. Juli 10-Minuten-Lesung aus DIABELLIS INFERNO bei „Bring your Art TEXT“
ip.forum im ipcenter.at U4 Center • Stiege B • 2. Obergeschoß
Schönbrunner Straße 218-220 1120 Wien 
21. April Mitwirkung bei Literarischer Spaziergang durch den Augarten

2017
7. Dezember Lesung im Restaurant SO UND JETZT Döblinger Hauptstraße 23-25, 1190 Wien
12. Oktober Lesung im
 Stadion Center POP-UP-STORE Phantastische Literatur organisiert von Agentur Simmet Eventfotos auf fb
28. September gemeinsame Lesung mit Michael Seitz in der Galerie Sandpeck, Florianigasse 75, 1080 Wien
20. September Erstpräsentation DIABELLI bei bilder.worte.töne KRIMI.ZEIT 1200 Wien Eventfotos LINK
6. September Kurzpräsentation von "Diabellis Inferno" beim Künstlerstammtisch im MANI am Yppenplatz

2016
Interview mit Ingrid J. Poljak auf Mordsbuch.net
Die beiden Bücher "Bildermord" und "Die Hände des Doktor Kinich" liegen signiert in folgenden Buchhandlungen auf:
Erlkönig, Strozzigasse 19, 1080 Wien
Lesezeit, Breitenfurter Straße 358, 1230 Wien

25. Februar gemeinsame Lesung mit Helga Kolsky
Bücherecke BeLLeArTi GmbH Wiedner Hauptstr. 131, 1050 Wien
Eventfotos vom 25. Februar

2015
12. November Benefizlesung aus Bildermord im Cafe Benno Alser Straße 67, 1090 Wien
Ladies Crime Night 2015 der Mörderischen Schwestern. Benefizlesung für die Flüchtlingshilfe Wien Train of Hope 
31. Oktober: Lesung beim ART.SALON 2015 (mit Helga Kolsky)
12. September Lesung in der Seedose St. Pölten Dr.-Adolf-Schärf Straße 21 3107 St. Pölten-Traisenpark www.seedose.at
Werkschau Utopia im Club International1160 Wien
[ Flyer UTOPIA Bilder ] [ Künstlerbiographie Ingrid J. POLJAK ]
ERSTMALS Werkschau bei bilder.worte.töne 1200 Wien [ Folder 1 ]   [ Folder 2 ]
20. Jänner Gemeinsame Lesung mit Helga Kolsky bei bilder.worte.töne 1200 Wien

2014
Bücher beim ART.SALON 2014
20. September Lesung bei KRIMI.Zeit bilder.worte.töne 1200 Wien [ Folder NEU mit QR Code ]
E-Book mit Mini-Krimis
www.stories-and-friends.com/buecher.php?genre=87&book=1&medium=EB
www.stories-and-friends.com/buecher_info.php?product_id=197
27. April Lesung aus "Bildermord" in einer Gemeinschaftslesung der Krimiautoren.at 
unter dem Motto "A Mörda Frühling" im Schauspielhaus Wien Porzellangasse 19, 1090 Wien www.facebook.com/AMoerdaFruehling
20. März Lesung bei bilder.worte.töne 1200 Wien
2. Jänner Lesung bei Literarischer Neujahrsempfang Ground Xiro 1020 Wien

2013
Beitrag in 10 Jahre KOLIK Zeitschrift für Literatur www.kolik.at
Beteiligung ARTvent im Roten Salon gegenüber Club International 1160 Wien 13. und 14. Dezember
20. Dezember Lesung bei bilder.worte.töne 1200 Wien
8. November KRIMI-ABEND im Hotel-Restaurant Bergwirt [ Einladungen ] Maxingstraße 76, 1130 Wien
19. November, beteiligt als Autorin an Lesung & Buchpräsentation der Anthologie „3-er Edition“
Amons Gastwirtschaft Festsaal Schlachthausgasse 13, 1030 Wien
www.verlagshaus-hernals.at/books/3er-edition#more-2824
Teilnahme am ART.Salon Rahmen Bilder Spiegel Zimmermanngasse 8, 1090 Wien
19. und 20. Oktober Teilnahme am AutorenPortal "Hietzing liest" ERSTES Bücher-Festival für Verlags-Autoren und Self-Publisher
Amtshaus Hietzing Großer Saal 2. Stock Hietzinger Kai 1-3 1130 Wien [ Plakat Buchfestival ]
[ Einladung Lesung Bücherfestival ]
Kurzlesung aus „Bildermord“ am 20. Oktober  www.bild-zeichen-text.at/tl_files/text/dia-mps-blog%20hop.pdf
Bildermord auch als e-book erhältlich! www.weltbild.at/3/18354091-1/ebook/bildermord.html
[17. Juli Lesung in Salzburg Hotel Neutor ]
2. Juli Präsentation des Bildes Orios im Rahmen der Lesung von Christoph Braendle Literatur im Ground Xiro 1020 Wien
2. Juni Lesung bei Literatur im Ground Xiro 1020 Wien (gemeinsam mit Waltraud Zechmeister) Fotos von der Lesung
4. Mai Literatur am Abend bei radioaktiv
Literarischer Neujahrsempfang 2.1. Ground Xiro 1020 Wien

2012
20. Dezember bilder.worte.töne 1200 Wien (gemeinsam mit Irene Pollak)
WEIHNACHTEN – EINE KONFLIKTREICHE BEZIEHUNGSKISTE?
Literarische Reflexionen von Ingrid J. POLJAK & Irene POLLAK
ergänzt durch Texte zum Weltuntergang von Jura SOYFER (1912-1939)
6. Dezember BILDERMORD im Atelier A Zum Blauen Pfau am Spittelberg, Kirchberggasse 17, 1070 Wien
22. November Café Kreuzberg, 1070 Wien, Neustiftgasse 103 Gemeinschaftsabend mit drei anderen Krimiautoren! 
15. November Buchhandlung Erlkönig, 1080 Wien, Strozzigasse 19
www.erlkönig.at/index.php?option=com_content&view=article&id=59&Itemid=59
25. - 28. Oktober  ART.Messe Rahmen Bilder Spiegel Zimmermanngasse 8, 1090 Wien
3. Oktober Cafe ANNO Lerchenfelder Straße 132, 1080 Wien
20. September Lesung bei bilder.worte.töne 1200 Wien KUNST.Krimi! 
18. September 2012 Lesung bei der KRIMINACHT Wien Cafe Journal Kaiserstraße 56, 1070 Wien 
20. Juni Lesung bei bilder.worte.töne 1200 Wien (Vernissage Therry Schlaffer)
Teilnahme an Lesungen im Atelier A „Zum Blauen Pfau“
Teilnahme an Lesungen in der Wiener Urania

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literarische werke & projekte
 

Diabellis Inferno Verlag Tredition 2017
https://tredition.de/autoren/ingrid-poljak-13566/diabellis-inferno-paperback-92186/

Leseprobe
Siehe auch AMAZON  auch als e-book erhältlich 2. Auflage 2018

 Buchtrailer auf YOUTUBE


Plakat PDF

Bildermord 2012 erschienen Bildermord auf facebook

Berenkamp-Verlag ISBN 978-3-85093-303-2
288 Seiten, Paperback 12,90 € (Österreich). 12,50 € (Deutschland)

Inhalt:
Henri Devolier, ehemaliger Zeichner erotischer Comics, bei denen seine damalige Frau als Modell diente, arbeitet als Kulissenmaler bei den Salzburger Festspielen, wo er Chef der Abteilung werden soll. Doch während der hektischen Tage vor einer Opernpremiere taucht seine Exfrau auf und macht ihm die Hölle heiß, weil er sie auf dem Bühnenbild, einem riesigen Comic-Buch, verewigt hat. Und ein junger Kollege beginnt ihn zu mobben. Doch die eigentliche Bedrohung braut sich anderswo zusammen: Henri wird in mörderische Intrigen um ein verschwundenes Millionenbild verstrickt und gerät selbst unter Mordverdacht. Er nimmt den Kampf gegen den Unbekannten auf, der ihm Mord und Kunstdiebstahl in die Schuhe schieben will. Kann er - der schon einmal mit bösen Folgen ausgerastet ist - dem dreifachen Stress von privaten Vorwürfen, beruflicher Herausforderung und gefährlichen Intrigen standhalten? Kann er den Betrüger und Mörder stellen?

[ Anthologie Blütenlesung ] Anthologie BLÜTENLESUNG mit drei Kurzkrimis von Ingrid J. Poljak
Bilderleiche, Witweneinmaleins, Anderswo
Herausgegeben im September 2013 vom AutorInnen-Portal "Hietzing liest"
155 Seiten, EUR 14,90 erhältlich bei www.autorenportal.at und den Autoren der Beiträge
[ Anthologie Brüchige Welten ] www.editionatelier.at/bruechige-welten-spuren-schreiben-spuren-lesen.html

Die Hände des Doktor Kinich

Ich liebe gute Schauergeschichten! Unheimlich müssen sie sein, bizarr, nicht blutig oder auf andere Weise ekelerregend. Unheimliches und Ekel ist zweierlei. Anders gesagt: ETA Hoffmann, Poe, Arthur Machen, Dino Buzzati - ja; Stephen King und Nachahmer - nein. Und dass für mich eine gute Schauergeschichte auch gut geschrieben sein muss, versteht sich von selbst. 
Und jetzt bin ich auf ein dünnes Bändchen gestoßen mit gerade einmal sechs Geschichten - aber die sind allererste Qualität, und weil es ein ganz kleiner Verlag ist, in dem sie erschienen sind (tredition), nütze ich jede Gelegenheit, Werbung zu machen. Die Autorin heißt Ingrid J. Poljak, das Buch "Die Hände des Doktor Kinich". Was für Geschichten! Die Titelgeschichte, "Azarians Puppe" und "Die Frau im Zug" sind schlackenlose Meisterwerke des Unheimlichen und Bizarren. Fabelhaft geschrieben sind die Geschichten obendrein! Wer, gleich mir, das Genre liebt, wird nachgerade begeistert sein! Edwin Baumgartner Wiener Zeitung

Link zum Inhalt


Im Verlag edition atelier ist die Anthologie „Brüchige Welten“ erschienen, eine Sammlung von Beiträgen von AutorInnen, die an Lehrgängen bzw. am
Literarischen Salon des Instituts für Narrative Kunst (INK) teilgenommen haben. In dieser Sammlung ist Ingrid POLJAK mit ihrer  Geschichte „Die Zelle“ vertreten, einer Parabel.

www.editionatelier.at/index.php/bruechige-welten-spuren-schreiben-spuren-lesen.html
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Alles Theater. Sieben Kurzgeschichten überraschend, märchenhaft 
oder nur seltsam. 
Inhalt: 
Wo ist Rambert? / Das Geheimnis / Die Reise zum Gipfel
des Berges Azalom / Lara / Game over / Die Tänzer / 
Old Nick im Stress

Taschenbuch: 60 Seiten Verlag: Tredition 2015
ISBN-10: 3732357546
e-Book: ISBN-13: 978-3732357543
Link zu AMAZON

REZENSION:
Ingrid J. Poljak beherrscht ihre Sprache, und in jeder Geschichte finden sich hinreißende Formulierungen des Sinistren. Da werden 
durch Andeutungen Erwartungen geweckt, die Realität bekommt Risse. Unheimlich ist nicht die Grausamkeit, die es ohnedies nie ist, 
und in Ingrid Poljaks Geschichten auch keinen Platz hat - unheimlich also ist der besondere Blickwinkel, die Bizarrerie. Diese Geschichten begeistern mich, weil sie sich dem Kanon der großen Klassiker der unheimlichen Literatur nahtlos anfügen und eher mit Hoffmann und Buzzati flirten als mit den grobschlächtigen Grausamkeiten der gegenwärtigen US-Genreautoren: Ingrid J. Poljak schreibt fein geschliffene Diamanten, durch die sich das Licht des Realen in alle Spektralfarben der Seltsamkeiten aufspaltet… 

Edwin Baumgartner Wiener Zeitung

textbeispiele

Fast ein Roman-Auszug:

Die Generalprobe zu Hoffmanns Erzählungen war zu Ende. Das Theatervolk drängte aus der Kühle des Festspielhauses hinaus in den heißen Mittag. Nur Valentina schwamm gegen den Strom.
„Ihr Ex ist auch grad hineingegangen. Er muss was ändern bis heut um fünf.“
Also doch, dachte sie. Sie hatte es nicht verlangt von Henri, aber offensichtlich hatte der Regisseur ihre Betroffenheit bemerkt. Henri, seit seiner Entlassung Kulissenmaler, hatte den drei Frauen Hoffmanns auf dem Bühnenbild ihr Gesicht gemalt.
Sie nickte und bog um die Ecke. Ihre Sandalen klapperten auf dem Steinboden. Am Ende des Ganges drückte Henri gerade den schweren Türflügel auf, er hielt mitten in der Bewegung inne und wandte den Kopf. Er sah alt aus.
„Hat Jack dir gesagt, wo ich bin?“
„Du bist mehr hier als anderswo.“
Er streckte den Rücken, drückte sich mit den Schultern ab. Sein Arm schlug locker gegen die Stahltür. „Geht es dich was an?“
Sie stand vor ihm und überlegte. Jedes Wort konnte ein falsches Wort sein, jede Geste die falsche Geste. „Wenn etwas mich betrifft, dann geht es mich auch etwas an.“
„Betrifft dich etwas?“
Sein Tonfall gefiel ihr nicht. Und sie bemerkte, dass die scheinbar lockere Hand zitterte. Nicht daran denken, sagte sie sich, nicht an seine schweißnassen, blutigen Hände, nicht daran, wie er damals die Wohnungstür hinter sich versperrt hatte. Wenn er jetzt die Tür zufallen ließ, war sie nicht gefangen, sie brauchte nur den grünen Fluchtwegleuchten nachgehen. Jede der Türen ging nach außen auf.
Als er ihr die Tür aufhielt, war sie bereit, ihn in die Eier zu treten, wenn er nach ihr greifen sollte.
Der Eiserne Vorhang zwischen Haupt- und Seitenbühne war offen. Valentina folgte dem Lichtschein, der von der Seitenbühne her in die düstere Halle drang. Kein Arbeitsgeräusch, kein Surren der Scheinwerfer. Das Klappern ihrer Sandalen auf dem Holzboden war das einzige Geräusch, und sie versuchte, es zu unterdrücken.
Henri schloss zu ihr auf. „Was willst du hier? Es ist Pause.“
„Mach dir um meine Pausen keine Sorgen.“ Sie ging unbeirrt weiter, dem vielleicht zehn Meter hohem Buch entgegen, das aufgeschlagen in der Mitte der Seitenbühne stand, verankert an den Laufkatzen an der Decke. Eine schmale Leiter auf Rädern stand davor. Valentina schaute hinauf. An der obersten Strebe hing eine Arbeitsleuchte, die das Bildnis Olympias erhellte. Jetzt nicht mehr Valentinas Gesicht wie gestern noch, sondern das Gesicht der Dessay, der Sängerin.
„Zufrieden?“
„Und Giulietta?“ Es war Giulietta, über die sie sich aufgeregt hatte, eine gefesselte, den Voyeuren präsentierte Giulietta, mit dem Gesicht Valentinas.
„Komm in einer Stunde wieder.“
...
 

Der Beginn einer Kurzgeschichte:

Bilderleiche

Ferdinand Plischka war mausetot.
Dabei wollte ich ihn nicht umbringen. Ich wollte ihm nur klarmachen, dass er mich nicht erpressen konnte. Seinetwegen hatte ich als Kulturbeauftragter durchgesetzt, hier auf dem Dachboden des aufgelassenen Klosters Künstlerateliers unterzubringen. Ich ließ ihn im Klosterpark Kurse für Hobbymaler veranstalten, bei denen er sich offiziell die Butter aufs Brot verdienen konnte. Und den großen Schnitt verdankte er ausschließlich mir. Wer sonst zahlte ihm ein Vermögen für sein Geschmiere?! Aber nein, er konnte den Hals nicht voll kriegen. Wollte einfach noch zehntausend extra!
Er lag vor mir, als wäre er über die Streben seiner Staffelei gestolpert. War er ja auch. Natürlich, es hätte genauso gut ein Unfall sein können. Wenn da nicht das Loch in seinem Kopf gewesen wäre und ich nicht den steinernen Mörserstößel in der Hand gehalten hätte.
Es roch nach Ölfarbe und Terpentin, der Bratengeruch wehte von der Klostertaverne herüber.
Ich lief aufs Klo, wusch den Stößel und trocknete ihn mit Klopapier ab. Während ich das Klopapier hinunterspülte, beschloss ich, den blöden Stößel im Klosterhof in der Mulde für Bauschutt zu versenken.
Sollte ich auch die Leiche verschwinden lassen? Malkurse fanden heute nicht statt, und dass im Erdgeschoss des Gebäudes noch die Anstreicher werkten, hielt Neugierige fern. Auf jeden Fall musste ich den Hieronymus Bosch in Sicherheit bringen. Wenn ich auch noch nicht wusste wie.
...

Ein Schmunzelvers:

Das Krokodil

Ein Krokodil
schwamm auf dem Nil.
Es schwamm hinauf nach Assuan
und schaute sich den Staudamm an.
Das arme Tier verließ der Mut.
Es dachte still
bei sich: „Wie gut,
ein Krokodil zu sein
und nicht ein Stein.

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literatur projekte

Aktuell schreibt Ingrid J. Poljak an ihrem dritten Roman, "Blutige Bilder" (Arbeitstitel)
einem Thriller (eine Blaubart-Version)
Fred, ein verkrachter Baumeister, erhält Auftrag und Kredit vom berühmten, blinden Maler Samarian.
Fred kann den Kredit nicht zurückzahlen, deshalb entführt Samarian Freds Schwester Judith.
Als Judith Samarians Geheimnis entdeckt, droht Samarian sie zu töten. Eine Blaubart-Variation.

graphik

Hier einige Beispiele ihrer grafischen Werke...

termine lesungen

2019
www.ingrid-j-poljak.com/lesungen



 


PRESSE, REZENSIONEN

2018
Martin Meyer 

2017
www.kriminetz.de/comment/3058#comment-3058
KURIER bei 15 Bücher für den Urlaub
zu DIABELLIS INFERNO auf Amazon und auf Lovelybooks.de
www.kriminetz.de/news/diabellis-inferno-neue-lesungen-wien

Blücher Blog Juni 2017

Peter Pisa KURIER 16. Juni 2017 



Der Kriminalroman BILDERMORD hat die Auszeichnung Qindie-Buch erhalten, 
wobei Qindie für qualitativ hochwertige Indie-Publikationen steht.

www.qindie.de/ingrid-j-poljak-bildermord

2012
zu BILDERMORD


 

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